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Potsdam Einblicke in die Dreharbeiten zu Soko-Potsdam
Lokales Potsdam Einblicke in die Dreharbeiten zu Soko-Potsdam
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01:15 12.04.2019
Bei der Soko Potsdam gibt es auch zwischen den beiden Komissarinnen Sophie Pohlmann (l.) und Luna Kunath Zoff. Quelle: foto: Gartenschläger
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Innenstadt

Erstmals gab es gestern Einblicke in die Dreharbeiten zur zweiten Auflage der ZDF-Krimiserie „Soko Potsdam“ . Bereits seit März fällt in der Landeshauptstadt um das Ermittler-Duo Sophie Pohlmann (Katrin Jaehne) und Luna Kunath (Caroline Erikson) wieder die Film-Klappe.

Vor dem sonst leer stehenden Gebäude in der Gutenbergstraße 67 hängt wieder das große Polizeipräsidiums-Schild, drinnen ist die Stimmung gedrückt. Jedenfalls während die Kamera läuft: Ermittler Christoph Westerman (Hendrik von Bültzingslöwen) schreit vor Schmerzen auf. Während der Arbeit wurde er in der Nacht angeschossen. „Schon krass“, sagt er „dann bist du einfach nicht mehr da.“ Chef Bernhard Henschel (Michael Lott) nimmt ihn in den Arm.

Fiktiver Stadtteil

Der Verdächtige wohnt in Charlottenburg, stammt aber ursprünglich aus Alt-Pilgow. Pilgow, das ist der Potsdamer Stadtteil, den sich die Autoren für die letzte Folge „Der Container“ ausgedacht haben. Damit möchte die Produktionsfirma Bantry Bay vermeiden, dass ein bestimmter Potsdamer Ortsteil womöglich zu Unrecht schlecht dargestellt wird – und es Leserbriefe dazu gibt. Denn Pilgow kommt im Drehbuch nicht gut weg: Es hat kaum Dorfgröße, nur eine Telefonzelle, ein Bushäuschen, Wiese und beherbergt dubiöse Gestalten.

Hier war die Soko in der MAZ

Soko Potsdam –Blick in die erste Staffel.

Soko Potsdam bekommt zweite Staffel.

Dreharbeiten für die zweite Staffel laufen.

Insgesamt soll es zehn Folgen in der zweiten Staffel geben. Gedreht wurde in den vergangenen Tagen bereits an der Nikolaikirche, am Bassinplatz, im Schlaatz und an der Glienicker Brücke. Das Holländische Viertel wird in Folge 8 zum Schauplatz für einen Überfall auf einen Juwelier und in späteren Episoden taucht zudem die Biosphäre auf. „Es ist soll aber nicht nur eine Postkartenstadt gezeigt werden“, betont Lisa Keiner von der Produktion. „Wir zeigen auch eine bunte Gesellschaft.“ Beispielsweise, indem das Thema Obdachlosigkeit thematisiert wird.

Sendetermin steht noch nicht fest

Inhaltlich können sich Fans auf Weiterentwicklungen der Charaktere freuen. So geht Sophie in der Serie mit ihrem Kollegen fremd und zwischen Luna und ihr gibt es Streit. „Alles wird auf den Kopf gedreht. Es ist vorbei mit heile Welt“, sagt Schauspielerin Katrin Jaehne.

Der erste Block mit vier Folgen wird am Donnerstag abgedreht. Regie hat der ehemalige Student der Babelsberger Filmuniversität Felix Ahrens geführt. Produzenten sind Gerda Müller und Lasse Scharpen. Bis 1.Juli laufen die Dreharbeiten in Potsdam und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Von Anne Knappe

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