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Potsdam Einmaliges zur 19. Potsdamer Schlössernacht
Lokales Potsdam Einmaliges zur 19. Potsdamer Schlössernacht
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13:15 10.08.2017
Die Seidenpferde der Performance-Gruppe Quidams paradieren die Weinbergterrassen hinab. Quelle: Veranstalter
Potsdam

Eine gute Woche vor dem Termin ist kaum die Hälfte der verfügbaren Tickets für die 19. Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci verkauft. Für das Publikum ist das eine gute Nachricht: Denn je weniger Gäste kommen, desto exklusiver ist das Vergnügen. Zugleich sind von den neuen Veranstaltern im Programm des Festes erstmals, so Heinz Buri, Marketingchef der Schlösserstiftung, „große, spektakuläre Inszenierungen“, angekündigt, die es nur in diesem Jahr geben soll.

Zu den einmaligen Ereignissen an diesem 19. August gehören die sieben sechs Meter hohen Seidenpferde der Performance-Gruppe Quidams, die von innen illuminiert und von unsichtbaren Menschen geführt die Weinbergterrassen vom Schloss Sanssouci zur Fontäne hinunter paradieren. Einmalig ist ebenso der Auftritt der Artistengruppe Transe Express, die am Orangerieschloss aus der Mange des Publikums heraus als menschliches Mobile bis in 40 Meter Höhe aufsteigt.

Nicht weniger spektakulär sind die Sandmalereien von Natalya Netselya mit Szenen der preußischen Geschichte, die via Monitor live an die Fassade des Neuen Palais projiziert werden. Zur 20. Schlössernacht im kommende Jahr würden andere spektakuläre Inszenierungen gebucht, kündigte Projektleiter Winfried Schwark an.

Zu den Neuerungen des traditionellen Vorabendkonzertes mit dem Star-Violinisten Daniel Hope auf der Mopke vor dem Neuen Palais zählen große LED-Wände beidseits der Bühne, die den Auftritt auch für Besucher in den hinteren Reihen optisch erlebbar machen.

Für das Vorabendkonzert mit seinen rund 4500 Plätzen gibt es nach Angaben der Veranstalter noch einige 100 Karten. Insgesamt seien bislang 18.000 Tickets verkauft worden, so Schwank am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in den Römischen Bädern. Zur eigentlichen Schlössernacht mit ihren 950 Mitwirkenden und Helfern rechnen die Veranstalter mit 20 000 Gästen. Zum Vergleich: In früheren Jahren wurden zu oftmals rasch ausverkauften Terminen 32 000 Tickets ausgegeben. Das Kartenkontingent war aus Denkmalschutzgründen auf diese Zahl limitiert.

Die Schlössernacht sei „über die Jahre in eine gewisse Krise gekommen“, sagte Stiftungs-Marketingchef Heinz Buri. Ihr sei das Überraschende abhanden gekommen. Das soll sich nun mit neuen Programmhöhepunkten, aber auch mit einer umfassenden Reform des Services ändern. Zu den Neuerungen gehören 200 zusätzliche Sitzbänke im Park. An fünf der neun Eingänge werden am Abend Eintrittskarten verkauft, am Haupteingang an der Mopke und in einem erstmals geöffneten Besucherzentrum auf dem Luisenplatz können die Tickets erstmals auch mit EC-Karte bezahlt werden.

Zu den bewährten Attraktionen zählt an beiden Abenden das Höhenfeuerwerk zum Finale. Eine Vielzahl der Feuerwerkseffekte sei eigens für die Schlössernacht in den Traditionsmanufakturen Spaniens und Italiens ausgewählt und nach Potsdam gebracht worden. Seit Montag laufen die Vorbereitungen für das Festival. Das Programmheft mit allen wichtigen Infos liegt am Sonnabend, dem 12. August, in der MAZ.

Von Volker Oelschläger

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