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Potsdam Erinnerung an Fritz Hirschfeld
Lokales Potsdam Erinnerung an Fritz Hirschfeld
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14:55 31.12.2018
Fritz Hirschfeld (3.v.l.) und seine Frau Grete (r.), zweite von links die Potsdamerin Maimi von Mirbach, die in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt wird. Quelle: Christel Köster
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Jägervorstadt

Die im April 2018 eröffnete Sonderausstellung „Verfolgte jüdische Juristen im Landgerichtsbezirk Potsdam“ wird nunmehr dauerhaft im Saaltraktbereich des Justizzentrums Potsdam an der Jägerallee 10-12 zu sehen sein.

Die Ausstellung gibt seit Juli 2018 auch Informationen zu dem durch die Nationalsozialisten erzwungen Exilaufenthalt des Potsdamer Richters Fritz Hirschfeld in den Niederlanden, von wo aus er nach Auschwitz verschleppt und ermordet wurde.

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Um Fritz Hirschfeld zu ehren, ist im April der Besprechungsraum des Landgerichts nach ihm benannt worden. „Durch die Ausstellung wird nunmehr das ehrende Gedenken an die verfolgten Kollegen und die Information über ihr Schicksal gleichsam zum Bestandteil des Justizzentrums“, hob Landgerichtspräsidentin Ellen Chwolik-Lanfermann hervor.

Das Justizzentrum ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Es besteht auch die Möglichkeit von Führungen, gern auch für Schulklassen; dafür wird um Anmeldung unter Tel. 0331/20 17 15 00 gebeten.

Von Volker Oelschläger