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Potsdam Etappenziel erreicht – wir sammeln weiter
Lokales Potsdam Etappenziel erreicht – wir sammeln weiter
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13:29 20.12.2017
Am Anfang unvorstellbar: Die Waben für den Heimatstern sind dank Ihrer Spenden nun finanzierbar – jetzt geht es in den Endspurt! Quelle: privat
Potsdam

Sie haben es geschafft, liebe Leser – das Mindestziel für unsere Adventsaktion haben wir dank Ihrer Hilfe erreicht: Wenigstens 15 000 Euro benötigten wir, um dem künftigen Kinderheim „Heimatstern“ am Stern den Wunsch nach einer Wabensitzwand zum Quatschen, Ausruhen und Musikhören erfüllen zu können. Seit Montag sind wir nun bei großartigen 17675,55 Euro – und wir sammeln bis Weihnachten weiter. Jetzt wollen wir die 20 000er Marke reißen!

Über die angepeilte Grenze

Die Schallmauer durchbrochen hat eine Spende des Babelsberger Bauträgers Kirsch und Drechsler, der in diesem Jahr 750 Euro gab und den Betrag damit über die angepeilte Grenze hob. „Wir finden die Aktion gut, wir finden toll, dass die MAZ jedes Jahr etwas sehr gutes in der Stadt sucht, für das es sich zu spenden lohnt. Hier sind wir sicher, dass es an der richtigen Stelle ankommt. Dafür engagieren wir uns wirklich gern“, sagte Geschäftsführer Wolfhard Kirsch zur Begründung. „Den Kindern in der Heimat eine neue Heimat zu geben, ist eine tolle Idee, vor allem, solch ein kollektives Nest zu schaffen wie die Wabenwand – alle im Haus waren gleich Feuer und Flamme“, berichtete Kirsch. Das Unternehmen hatte erst letzte Woche Herz gezeigt, als es sich verpflichtete, in ihrem jüngsten Projekt, dem Wohnen am Waldpark in der Großbeerenstraße acht Prozent mietpreisgebundene Wohnungen zu errichten, obwohl sie rechtlich nicht dazu verpflichtet war. Das bedeutet immerhin 800 000 Euro weniger.

Blumen für den Frühling

Mit 1500 Euro war auch die Firma „Carl Pabst – Samen & Saaten“ aus Großbeeren unter den Spendern. Sie liefert sogar noch zwei Kisten mit Herbstblumenzwiebeln ans Heim, die auch im Januar noch verbuddelt werden könnten. „Wir freuen uns über die Aktion, von der wir erst am Dienstag erfuhren, und haben sofort reagiert. Wir hatten ein relativ gutes Jahr, daran möchten wir auch andere teilhaben lassen“, erklärte Geschäftsführer Thomas Träger kurz und bündig. Einen gehörigen Schritt weiter brachte schließlich auch eine anonyme Spende über 950 Euro, die auf dem Konto des DRK für unsere Aktion einging.

Jeder Cent in die Ausstattung

Thorsten Häcker, Chef des Kinderheims, mochte es kaum glauben – „Das ist Wahnsinn, echt irre“, entfuhr es ihm, als er vom Spendenstand an seinem freien Tag erfuhr. „Ich habe eine Gänsehaut und bin zutiefst berührt und dankbar“, sagte Häcker. „Es kann keine feindliche Gesellschaft sein, in der Menschen so weit ihre Herzen öffnen“, freute er sich. Jeder Cent, der beim Kauf der Wabenwand übrig bleibe, werde allein in die Ausstattung auf Wunsch der Kinder investiert, versprach er, nicht in den Bau des Heims – „ob das eine Sitzsackarmee wird oder ein Beamer, entscheiden die Kinder mit. Niemand spendet hier für 10 Zentimer Mauer“, betonte der Heimleiter.

Die MAZ-Weihnachtsaktion: So können Sie helfen!

Die Märkische Allgemeine Zeitung sammelt bei ihrer diesjährigen Weihnachtsaktion Spenden für das Projekt Heimatstern. Dabei geht es um den Neubau des DRK-Kinderheims Am Stern.

Mit Ihren Spenden, liebe Leserinnen und Leser, wollen wir den Kindern und Jugendlichen einen Herzenswunsch erfüllen und dabei helfen, ein ganz besonderes Möbelstück für den großen Gemeinschaftsraum anschaffen zu können: eine gemütliche Wohnwand mit gepolsterten Höhlen, in die sich die Kinder und ihre Freunde zum Chillen, Musikhören und Quatschen zurückziehen können. Dazu soll’s eine Sitzsack-Kolonie geben.

Das Spendenkonto:

Deutsches Rotes Kreuz

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE46 1002 0500 0003 3597 00

BIC: BFS WDE 33 BER

Verwendungszweck: MAZ-Heimatstern

Spendenquittungen erhalten Sie vom DRK, sofern Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift bei der Überweisung mit angeben. Bei einer Spendensumme über 200 Euro erhalten Sie vom DRK zu Beginn des kommenden Jahres automatisch eine Bestätigung für das Finanzamt.

Von Jan Bosschaart

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