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Potsdam Falsche Polizisten scheitern mit Uralt-Trick
Lokales Potsdam Falsche Polizisten scheitern mit Uralt-Trick
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14:14 10.08.2018
Symbolbild Quelle: Julian Stratenschulte/ dpa
Potsdam

Die Masche ist nicht neu, regelmäßig wird über sie berichtet und gewarnt und doch versuchen Betrüger immer wieder, damit Menschen zu betrügen. Früher waren sie sogar hin und wieder erfolgreich, aber mittlerweile scheitern sie mit den Betrugsanrufen immer öfter an informierten Menschen.

So auch am späten Donnerstagabend. Gleich drei Potsdamer bekamen zwischen 22 Uhr und 23.15 Uhr einen Anruf eines angeblichen Polizisten. In allen drei Fällen gab er jeweils an, „dass eine Person festgenommen wurde, die einen Zettel mit ihrem Namen und ihrer Anschrift bei sich hatte“. In diesem Zusammenhang fragte der Anrufer dann nach Geld und Wertgegenständen in der Wohnung. Eine Antwort bekam er nicht – von keiner der angerufenen Personen.

Eine 80-jährige Frau legte umgehend auf und meldete den Vorfall der Polizei. Wenig später kamen die anderen beiden (72 und 60 Jahre) in die Polizeiinspektion und melden jeweils ihren erhaltenen Anruf.

Die Polizei nahm drei Strafanzeigen wegen Amtsanmaßung und des Verdachtes des versuchten Betruges auf. Zudem ermittel die Kriminalpolizei zu diesen ominösen Anrufen und prüft etwaige Zusammenhänge zwischen den Telefonaten.

Das sollten Sie bei verdächtigen Anrufen befolgen

Die Polizei rät, Fremden gegenüber niemals am Telefon ihre finanzielle Situation zu schildern, oder Geldverstecke zu verraten. Anrufe solcher Art am besten sofort beenden und die Polizei anrufen.

Richtiges Verhalten beim Enkel- oder Polizistentrick

• Nicht ausfragen lassen: Keine Details der familiären oder finanziellen Verhältnisse am Telefon preisgeben

Nicht drängen lassen: Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen, rät die Polizei. Am besten einen späteren Gesprächstermin vereinbaren, damit die in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder einem Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können.

• Die Polizei anrufen: Achtung! Dafür auf keinen Fall die Nummer anrufen, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!

Nummer notieren: Bei verdächtigen Anrufen, unbedingt die auf dem Sichtfeld des Telefons angezeigte Nummer des Anrufers aufschreiben.

Erst reden: Keine Geldübergabe, ohne Gespräch mit einer Person des Vertrauens. Wenn auch nur der kleinste Verdacht ist, bitte die örtliche Polizeidienststelle informieren.

Kein Geld an Fremde: Niemals Geld an Personen übergeben, die einem nicht persönlich bekannt sind Auch nicht der Polizei, rät die Polizei!

Polizei informieren: Um den Betrüger das Handwerk zu legen, unbedingt die Polizei informieren, sollte es doch eine Geldübergabe vereinbart worden sein. Die Polizei vor dem Übergabetermin die Polizei unter 110 anrufen.

» Siehe auch: Aktuelle Betrugsmaschen in Brandenburg.

Von MAZonline

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