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Potsdam Feuerteufel in Potsdam
Lokales Potsdam Feuerteufel in Potsdam
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19:48 11.09.2013
Potsdam

Von den bislang 40 angezeigten Mülltonnenbränden dieses Jahres konnten nur elf geklärt werden: 27,5 Prozent. Die Polizei hat 17 Tatverdächtige ermittelt. Am häufigsten betroffen sind die Stadtteile Babelsberg-Nord (7), Nördliche Innenstadt (6) sowie Waldstadt I und II (jeweils 4 Fälle). Das teilte die Polizei am Mittwoch auf MAZ-Anfrage mit. Die überführten Brandstifter belegen, dass es sich nicht um einen einzigen „Feuerteufel“ oder eine feste Tätergruppe handelt. Man geht davon aus, dass eine unbekannte Zahl Personen bei „günstiger“ Gelegenheit Mülltonnen vorsätzlich angezündet hat. Eine einheitliche Motivlage war nicht erkennbar.

Die Taten selbst sind ohne nennenswerte Vorbereitung begehbar. Das Anstecken einer Mülltonne erfordert kaum logistische Vorbereitungen wie etwa die Beschaffung von Zündhilfen wie Benzin; nötig sind lediglich ein Feuerzeug oder Streichhölzer. Vor allem Papier- und Verpackungsmüll-Tonnen sind damit leicht in Brand zu setzen. Ärgerlich für die Polizei: Das Feuer hinterlässt keine verwertbare Spurenlage. Außerdem sind selten bis nie Tatzeugen vorhanden.

Die Taten werden vorwiegend nachts oder in den frühen Morgenstunden begangen, wenn so gut wie keine anderen Menschen unterwegs und die Lichtverhältnisse so schlecht sind, dass kaum jemand einen Täter erkennt. Bei der Tatbegehung selbst spiele dann dem Täter die Zeit in die Hände, erklärte Polizeisprecherin Ingrid Schwarz: „Oft benötigt der Brand, um sich auszubreiten, einige Minuten. Das ermöglicht demTäter, den Brandort in unbekannte Richtung zu verlassen.“

Gefahren entstünden, weil sich die Tonnen in unmittelbarer Nähe von Wohngebäuden befinden und die Tatzeit oft in den Nachtstunden liegt, wenn die Menschen schlafen und die Tat nicht bemerken. Die Polizei rät den Vermietern und Wohnungseigentümern, Müllplätze gut zu verschließen. Bewohner sollten aufmerksam gegenüber Personen zu ungewöhnlichen Zeiten sein und Beobachtungen sofort melden, selbst wenn die Lage unklar ist.

Von Rainer Schüler

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