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Potsdam Filmfestival „Sehsüchte“: Das ist das Programm
Lokales Potsdam Filmfestival „Sehsüchte“: Das ist das Programm
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18:32 17.04.2019
Dokumentation über den alkoholabhängigen eigenen Bruder: Der belgische Film "Et Arnaud" läuft auf dem „Sehsüchte“ am 26. April um 17 Uhr. Quelle: "Et Arnaud"
Potsdam

Es ist ein volles Programmheft, das das Organisationsteam des FilmfestivalsSehsüchte“ am Mittwoch vorgestellt hat. Insgesamt 111 Filme aus 23 Ländern werden vom 24. bis zum 28. April an der Filmuniversität in Babelsberg gezeigt.

Die mittlerweile 48. Ausgabe des von Studierenden selbst organisierten Festivals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Explore:“ und soll die „Reise eines Films in eine unbekannte Welt symbolisieren“, sagte Gesamtkoordinatorin Nastassja Kreft.

Filme verschiedenster Genre

Nach der Eröffnung am Mittwochabend werden an allen fünf Festivaltagen Filme verschiedenster Genre gezeigt. Zu den einzelnen sogenannten Sektionen, in die das Festivalprogramm unterteilt ist, gehören Spielfilme, Dokumentationsfilme, Genre- sowie Animationsfilme und Musikvideos. Zudem werden in der Sektion „Future“ Kinder- und Jugendfilme gezeigt. In der Sektion „Retrospektive“ öffnet die Universität ihr Filmarchiv.

Alle gezeigten Filme sind von Studierenden und jungen Filmemachern. So läuft am Freitag, 26. April der belgische Dokumentarfilm „Et Arnaud“. Darin porträtiert der Regisseur Thomas Damas in nahen, ergreifenden Bildern seinen eigenen, alkoholabhängigen Bruder. In „Follower“ dagegen erzählt Jonathan Behr die gruselige Geschichte der jungen Frau Clara, die per Smartphone von einem Stalker verfolgt wird. Der Clou dabei: Der gesamte Film spielt auf dem Bildschirm eines Smartphones. Immer wieder sieht der Zuschauer, wie Clara von ihrem Freund angerufen wird – und vom Stalker unheimliche Bilder zugeschickt bekommt.

Zum ersten Mal werden auch 360-Grad-Filme gezeigt

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr zudem das relativ neue Medium des 360-Grad-Films in das Festivalprogramm aufgenommen. Die vier bis 20 Minuten langen Filme werden auf Virtual-Reality-Brillen gezeigt und bieten dem Zuschauer ein Rundum-Bild. Interessenten können die Filme vom 25. bis 27. April kostenlos im Atrium der Filmuniversität sehen. Dort werden die Brillen zwischen 12 und 20 Uhr ausgegeben. Welchen der fünf Filme jeder Zuschauer sehen will, kann selbst entschieden werden.

Zusätzlich zum Rahmenprogramm mit verschiedenen Workshops, Vorträgen und Diskussionen gibt es am Samstag, dem 27. April um 16 Uhr in der Sektion „Schreibsüchte“ einen öffentlichen Drehbuch-Wettbewerb. Fünf Autoren von Drehbuchskonzepten stellen ihre Ideen einem Publikum vor. Eine Jury kürt am Ende das beste Konzept und verleiht den Preis für den „besten Pitch“.

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Die anderen Preise des Filmfestivals werden am Sonntag, 28. April ab 15 Uhr in der Universität verliehen. Der Eintritt dafür ist kostenlos.

Ein Festivalpass für alle fünf Tage kostet 35 Euro (ermäßigt 30 Euro). Eine Karte für einen einzelnen Film sieben Euro (fünf Euro), eine Tageskarte 16 Euro (13 Euro). Das gesamte Programm gibt es unter sehsuechte.de.

Von Ansgar Nehls

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