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Potsdam Flexible Kinderbetreuung in Potsdam
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11:45 15.03.2015
Steffen Siegert, stellvertretender Geschäftsführer der Kinderwelt (l.), und Sven Weber, Leiter der Flexiblen Kinderbetreuung. Quelle: foto: Josephine Mühln
Potsdam

Bunte Luftballons weisen den Weg zu den Räumen der Kurzzeit-Kinderbetreuung (Kuki) in der Breiten Straße. Seit Januar besteht das Angebot der Potsdamer Kinderwelt, welches Eltern vor allem in Notsituationen helfen soll, ihre Sprösslinge in sichere Obhut zu geben.

Das Konzept der Kuki ist einfach: Ermöglicht werden soll die flexible Kinderbetreuung als Ergänzung zur regulären Betreuung in Kitas. Die pädagogischen Fachkräfte sind von acht bis 20 Uhr vor Ort – eine Betreuung sei aber auch außerhalb dieser Zeit möglich.

Der Tag bei der Kuki ist in drei sogenannte „Betreuungsblöcke“ á vier Stunden geteilt, „damit kein ständiges Kommen und Gehen herrscht und die pädagogische Arbeit mit festen Abläufen gewährleistet werden kann“, erklärt Sven Weber, Leiter der Flexiblen Kinderbetreuung. Die Blöcke seien somit zwar in sich geschlossen, trotzdem könne ein Kind auch innerhalb eines Blocks in die Betreuung aufgenommen werden. „Wir können schon sehr flexibel auf die Hilferufe der Eltern reagieren“, sagt Weber.

Ein kurzer Anruf genügt

Wer sein Kind kurzfristig betreuen lassen muss, der könne einfach bei der Kuki anrufen – beispielsweise, wenn plötzlich ein Familienmitglied ins Krankenhaus gebracht werden muss. Außerdem bestehe auch die Möglichkeit, einen Erzieher nach Hause zu schicken – wenn abends ein Notfall eintritt und Tochter oder Sohn schon im Bett liegen, erklärt Steffen Siegert, stellvertretender Geschäftsführer der Kinderwelt.

„Im Moment lässt sich noch nicht sagen, welche Tageszeiten am stärksten nachgefragt sind, es hält sich noch die Waage“, sagt Sven Weber. „Natürlich wird oft Hilfe gebraucht, wenn Job und Kita-Zeiten nicht zusammenpassen und eine stundenweise Betreuung notwendig wird.“

Alles, was die Kita zu bieten habe, sei auch in der Kuki möglich. Die Spielplätze in der Nähe werden genutzt, aber auch im Erlebnis- und Bewegungsraum, wie der größte Raum der Einrichtung heißt, ist genug Platz, sich auszutoben. Zudem gebe es eine Leseecke, einen Ruheraum, Tische zum Malen und Basteln und ein kindgerechtes Bad, erklärt Weber.

Die Kuki ist für alle da

Für das leibliche Wohl der kleinen Gäste ist ebenfalls gesorgt: Ein warmes Mittagessen wird vom Studentenwerk zur Verfügung gestellt – einer der Kooperationspartner der Kuki. Frühstück, Vesper und Abendessen können in der hauseigenen Küche täglich frisch zubereitet werden. Obst und Getränke stehen den Kindern den ganzen Tag zur Verfügung.

Die Kurzzeit-Kinderbetreuung ist eine einzigartige Einrichtung in Brandenburg und will das Bindeglied zwischen individueller Einzelbetreuung und Regelbetreuung in der Kita sein. Erstmals seien laufende Kurzzeitbetreuungen von einer paar Tagen, Wochen oder Monaten in einem gewohnten Umfeld möglich, heißt es in der eigens angefertigten Broschüre. Das Angebot richte sich nicht nur an Studierende, die ihr Kind während eines Seminars betreut wissen müssen, sondern auch an Eltern, die für die Zeit einer Fortbildung oder während der Kita-Schließzeiten Hilfe bei der Kinderbetreuung brauchen.

Von Josephine Mühln

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