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Potsdam Freiluft-Kinosommer startet mit „Halbe Treppe“
Lokales Potsdam Freiluft-Kinosommer startet mit „Halbe Treppe“
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10:25 29.06.2017
Axel Prahl und Thorsten Mehnert in „Halbe Treppe“. Quelle: Rommel Film/Pandora Film
Potsdam

Mit dem preisgekrönten Spielfilm „Halbe Treppe“ von Andreas Dresen (2002) eröffnet das Kulturhaus Babelsberg in der Karl-Liebknecht-Straße 135 am Freitag um 22 Uhr die Freilicht-Kinosaison. Vor der Vorführung auf dem Hof des Kulturhauses gibt es ab 20 Uhr Live-Musik von Shmaltz. Die Musik dieser Band ist den 17 Hippies verwandt, denen in Dresens Tragikomödie über zwei Ehepaare im Frankfurt (Oder) der Nachwendezeit nicht nur musikalisch, sondern auch dramaturgisch eine wichtige Rolle zukommt.

Das Waschhaus in der Schiffbauergasse, das nun bereits seit fast einem viertel Jahrhundert zuverlässiger Lieferant für sommerliches Lichtspiel unter freiem Himmel ist, geht am 19. Juli mit der aktuellen französischen Komödie „Monsieur Pierre geht online“ mit Altmeister Pierre Richard in die neue Saison. Bis zum 5. August stehen insgesamt zwölf Vorführungen auf dem Programm, das wie in den Vorjahren in der bewährten Partnerschaft mit dem Babelsberg Thalia-Kino gestaltet wurde.

Das Freilichtkino auf dem Waschhaus-Gelände ist das traditionsreichste Kinosommer-Open-Air in Potsdam. Quelle: Waschhaus

Tradition hat beim Waschhaus ebenso das für einige Termine organisierte Bühnenprogramm zur Einstimmung auf den eigentlichen Film. Am Eröffnungsabend gibt es ab 20 Uhr eine Veranstaltung der Reihe „Havel Slam“. Vor den „Kundschaftern des Friedens“ von Robert Thalheim (2017) mit Urgesteinen des ostdeutschen Films wie Winfried Glatzeder, Henry Hübchen und Michael Gwisdek kommt am 22. Juli um 19 Uhr die Potsdamer Kabarettistin Tatjana Meissner mit ihrem Programm „Alles außer Sex“ auf die Bühne. Vor der mit schwarzem Humor gesättigten Komödie „Die Blumen von gestern“ (2016) bekommt am 28. Juli um 20 Uhr der Young Comedians Club ein Podium.

Das Musical „La La Land“ mit Emma Stone und Ryan Gosling läuft am 21. Juli im Waschhaus-Freilichtkino Quelle: Dale Robinette

Ein doppeltes Vorprogramm gibt es vor „Star Trek Beyond“ (2016): Im Saal spielt ab 20 Uhr die amerikanische Hardcore-Metalband Prong, während in der Arena N.U. Unruh und Lars Neugebauer das Publikum mit ihrem Drumclub zum gemeinschaftlichen Trommeln einladen. Beendet wird die Freilichtkino-Saison des Waschhauses am 5. August mit dem zweiten Teil des Drogenklassikers „Trainspotting“ (2017), danach wird final in allen Sälen des Hauses zur Feierstarter-Megaparty eingeladen.

Vorbei ist der Freilicht-Kinosommer damit aber noch lange nicht. Denn mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ in Potsdam-West hat sich im vergangenen Jahr ein weiterer Mitspieler etabliert, der bis Anfang September zum Filmvergnügen unter freiem Himmel einlädt. Zur Eröffnung gibt es in der „Scholle 34“ am 21. Juli die Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“ (2008), gefolgt am 28. Juli von Wes Andersons „Moonrise Kingdom“ und am 4. August von „Drive“ (2011) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, der im Waschhaus-Kino bereits am 21. Juli in „La La Land“ mit Emma Stone einen ersten Auftritt bekam.

Die Kabarettistin Tatjana Meissner kommt mit ihrem Programm „Alles außer Sex“ am 22. Juli vor dem Film „Die Blumen von gestern“ auf die Bühne. Quelle: F. H. Koeser

Zum Finale laufen in der „Scholle 34“ am 1. September „Into the Wild“ von Sean Penn und am 8. September „Das Land hinter dem Regenbogen“ von Herwig Kipping, das, 1991 in den Babelsberger Defa-Studios gedreht, in einer sarkastischen Abrechnung in die frühen Jahre der DDR führt.

Von Volker Oelschläger

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