Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam „Reise der Sterne“ beginnt: Potsdamer Weihnachtscircus feiert Premiere
Lokales Potsdam „Reise der Sterne“ beginnt: Potsdamer Weihnachtscircus feiert Premiere
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:57 20.12.2019
Die Akrobatin Wanida Terrasuperluck zeigt ihr Können beim Weihnachtscircus. Quelle: Bernd Gartenschläger
Bornstedter Feld

Goldene Sterne funkeln am Zirkusdach, in der Luft liegt ein Geruch nach frischen Waffeln. Und mittendrin in der Manege: Das Akrobaten-Duo „Yin und Yang“, das mit seiner körperlichen Gewandheit das Publikum zum Staunen bringt. Geschickt verdrehen die beiden ihre biegsamen Körper und sorgen für Begeisterungsrufe.

Doch nicht nur am Manegenboden, auch in luftigen Höhen beeindrucken die Artisten mit ihren Künsten. Zirkusintendant Daniel Kennedy wagt sich dabei selbst ans Zirkusdach. Nur getragen von einem roten Wickeltuch, trägt er seine Partnerin Wanida Terrasuperluck wortwörtlich auf Händen, als die beiden sich in luftige Höhen hinaufseilen. Das Publikum raunt staunend, als die beiden – nur vom Tuch getragen –waghalsige Kunststücke in der Luft aufführen.

Zuschauer gehen auf eine „Reise der Sterne“

Freitagnachmittag im Potsdamer Volkspark. Das blau-rote Zirkuszelt auf dem Parkplatz der Biosphäre ist voll, als der Potsdamer Weihnachtscircus Gala-Premiere feiert. Groß und Klein sind zusammengekommen, um sich auf eine „Reise der Sterne“ zu begeben. Unter diesem Zeichen steht der diesjährige Weihnachtscircus, der nun bereits zum vierten Mal stattfindet.

Daniel Kennedy (l.) und Wanida Terrasuperluck bei ihrer Show Quelle: Bernd Gartenschläger

Tollpatschige Clowns, gelenkige Akrobaten und sogar eine singende Weihnachtsfee: Das Programm des kleinen Zirkus ist bunt zusammengestellt. Die vier Artisten treten abwechselnd und in wechselnden Kostümen auf. Mal singen sie, mal albern sie herum und dann bringen sie wieder ihre Akrobatik-Künste zum Besten. Gerade die kleinen Gäste machen bei den Akrobatik-Einlagen große Augen.

Zirkus zum Mitmachen

Das Publikum wird immer wieder in die Show einbezogen. Die „Clownesse“ Carina Hechenberger bittet einen Gast auf die Bühne und als die Weihnachtsfee Kirsten Klitsch „In der Weihnachtsbäckerei“ anstimmt, singen alle mit.

Die Veranstaltung endet mit einer Feuershow, die das Publim in Atem hält. Daniel Kennedy und Wanida Terrasuperluck hantieren mit brennenden Feuerfächern. Die Augen werden groß und die Rufe laut, als die Artistin zum Abschluss sogar Feuer schluckt.

Zirkus ohne Wildtiere

Der Zirkus versteht sich nicht als regulärer Zirkus, sondern als Zirkustheater. Damit vereine er Kunst und Theater, so Intendant Daniel Kennedy. Und noch eine Sache ist besonders: Der Zirkus kommt gänzlich ohne Wildtiere aus. Die einzigen Tiere, die in der 110-minütigen Show zu sehen sind, sind vier weiße Tauben, die symbolisch für den Frieden stehen wollen. „Die Leute mögen diese Art von Zirkus“ erklärt Daniel Kennedy der MAZ nach der Premiere. „Viele fragen vorab, ob hier Tiere auftreten“.

Daniel Kennedy, Intendant des Weihnachtsircus Quelle: Johanna Apel

Für den Zirkusintendanten ist die Premiere insgesamt mehr als gelungen. „Die Premiere war fantastisch. Es sind viele Leute gekommen, teilweise zum zweiten Mal schon. Ich glaube unsere Mischung macht uns aus, so hat jeder Spaß.“ Für Daniel Kennedy liegt der Vorteil eines Zirkus auf der Hand: „Es ist eine Kunst, die für jeden zugänglich ist, hier kann jeder Spaß haben und entspannen.“

Noch bis Silvester wird das Zirkustheaterensemble die Manege mit seinen Kunststücken beleben. Bis dahin können Potsdamer die „Reise der Sterne“ erleben.

Von Johanna Apel

Potsdam Schleichverkehr in der Gutenbergstraße Kommentar: Poller in der Innenstadt bedeuten Entlastung

Die Friedrich-Ebert-Straße bedeutet puren Stress – gerade für Autofahrer, die sie kreuzen wollen. Wenn der Weg über diese Straße hinweg künftig mit Pollern versperrt wird, werden die Menschen in der Innenstadt viel gewinnen, findet MAZ-Redakteur Peter Degener. Ein Kommentar.

20.12.2019

Im hessischen Gießen hat ein Hackerangriff eine ganze Universität lahmgelegt. Auch Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen werden permanent attackiert – die Schwachstelle ist der Mensch.

20.12.2019

Auf dem Weg zum Weihnachtssingen kam es offenbar zu einer Attacke auf den AfD-Politiker Chaled-Uwe Said. Der Staatsschutz ermittelt.

20.12.2019