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Potsdam Gedenkschild für Henning von Tresckow
Lokales Potsdam

Gedenken für Henning von Tresckow in Potsdam

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15:44 20.07.2021
Henning von Tresckow, Verschwörer des 20. Juli 1944.
Henning von Tresckow, Verschwörer des 20. Juli 1944. Quelle: Repro: MAZ
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Innenstadt

Potsdams Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) hat am Dienstag mit Infrastrukturminister Guido Beermann und dem Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg, Oberst Olaf Detlefsen, in der Henning-von-Tresckow-Straße/Ecke Dortustraße ein Gedenkschild enthüllt. Anwesend war auch die Enkelin von Henning von Tresckow, Felicitas von Arentin.

Namensgeber einer Straße

Anlass war der Jahrestag des bedeutendsten militärischen Umsturzversuchs gegen den Nationalsozialismus vom 20. Juli 1944 mit einem Attentatsversuch auf Adolf Hitler. Zu den Verschwörern des 20. Juli gehörte als treibende Kraft Henning von Tresckow, seit 1990 Namensgeber der Straße in der Potsdamer Innenstadt. Das neue Zusatzschild erklärt die Bedeutung des Namensgebers und ist ein weiteres öffentliches Zeichen der Potsdamer Erinnerungskultur.

In Magdeburg geboren, in Potsdam gedient

Der 1901 in Magdeburg geborene Henning von Tresckow trat 1917 als Freiwilliger dem Ersten Garderegiment zu Fuß in Potsdam bei und diente im Kasernenkomplex, in dem heute das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung seinen Sitz hat. Zum Nationalsozialismus ging Tresckow zunehmend auf Distanz und wurde schließlich zur treibenden Kraft im militärischen Widerstand. Nach dem Scheitern des Attentats auf Adolf Hitler nahm sich Henning von Tresckow das Leben.

Von MAZonline