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Potsdam Garnisonkirchengegner vor Gericht
Lokales Potsdam Garnisonkirchengegner vor Gericht
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10:47 06.01.2020
Protest gegen die Grundsteinlegung am 29. Oktober 2017. Quelle: Anika Jensen
Innenstadt

Vor dem Amtsgericht Potsdam beginnt am Dienstag eine Reihe von Prozessen gegen Garnisonkirchengegner, die am Protest gegen den Baubeginn für das umstrittene Projekt am 29. Oktober 2017 beteiligt waren. Die Vorwürfe reichen von Hausfriedensbruch über Störung der Religionsausübung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bis zu Körperverletzung.

Rund 100 Demonstranten hatten mit Schildern wie „Schande“, „Heuchler“ oder „88 Meter zu viel für Potsdam“ gegen den Baubeginn protestiert. Teilnehmer der Grundsteinlegung und Gegendemonstranten standen anfangs unmittelbar zusammen, bevor sie von der Polizei getrennt wurden.

Die Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche sprach in einer am Montag verbreiteten Erklärung zum Prozessbeginn von einer „Kriminalisierung des legitimen Protests“.

Sie fordert die „Zurücknahme der Anklage und Anzeigen in allen Punkten“, eine „Distanzierung des Potsdamer evangelischen Kirchenkreises vom Missbrauch der eigenen Religion für politische Zwecke am Ort der Garnisonkirche“ und eine „Rechenschaft“ der „Verantwortlichen für den überzogenen Polizeieinsatz“.

>>> Lautstarker Protest zur Grundsteinlegung

Von Volker Oelschläger

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