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Potsdam Stadt kündigt Hilfe für Denkmal auf Luisenplatz an
Lokales Potsdam Stadt kündigt Hilfe für Denkmal auf Luisenplatz an
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01:15 05.11.2018
Die Demonstration am 4. November 1989. Quelle: Foto: Michael Hübner
Innenstadt

Genau ein Jahr vor dem angedachten Eröffnungstermin am 4. November 2019 kommt Bewegung in das Projekt eines Denkmals der friedlichen Revolution auf dem Potsdamer Luisenplatz. Die Stadtverwaltung will sich umfangreicher als bislang bekannt mit eigenen Mitteln an der Realisierung des Denkmals beteiligen.

Ein Denkmal soll auf dem Luisenplatz an die friedliche Revolution 1989 erinnern. Quelle: Bernd Gartenschläger

Stadtsprecher Markus Klier bestätigte auf MAZ-Anfage, dass die Stadt sich „signifikant“ beteiligen werde – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass andere Geldgeber ebenfalls einen großen Anteil beitragen. Gespräche würden bereits stattfinden, so Klier. Die Gesamtkosten sollen sich auf rund 120 000 Euro belaufen. Etwa 10 000 Euro Spendengelder sind bereits eingeworben worden.

Denkmal soll zum 30. Jubiläum fertig sein

Das geplante Denkmal zur friedlichen Revolution auf dem Luisenplatz soll pünktlich zum 30. Jubiläum der größten Potsdamer Kundgebung im Herbst der Wende am 4. November 1989 fertig werden. Damals hatten Zehntausende friedlich für eine politische Wende in der DDR demonstriert. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hatte Anfang Oktober gesagt, es müsse hinzubekommen sein, den Termin für die Einweihung des Denkmals einzuhalten, ansonsten sei das Thema „tot“.

Heike Roth von der Arbeitsgemeinschaft „Denkmal für die Friedliche Revolution in Potsdam“ gehört zu den Initiatoren des Denkmals und bremst trotz der Zusage der Stadt die Erwartungen. „Wir sind etwas im Verzug“, sagt sie. Zurzeit gebe es noch keine Ausschreibung für die künstlerische Gestaltung und die Stadtverwaltung habe noch nicht in allen Instanzen grünes Licht gegeben.

Zwei Modelle im Gespräch

Tatsächlich haben sich die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung noch nicht für einen von zwei sehr verschiedenen Entwürfen entschieden. Die Denkmal-Arbeitsgemeinschaft favorisiert ein Modell, wonach beschriftete Bodenplatten aus Bronze im Luisenplatz eingelassen werden, die die Sprüche der auf der Demonstration gezeigten Transparente widergeben. Die alternative Gestaltungsvariante sieht die Errichtung mehrerer Bänke vor auf denen die Transparente widergegeben werden.

Von Jonas Nayda

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