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Potsdam Gesundheitsamt warnt vor Blaualgen in Potsdamer Gewässern
Lokales Potsdam Gesundheitsamt warnt vor Blaualgen in Potsdamer Gewässern
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01:16 01.07.2019
Ein Algenteppich schwimmt 2018 auf der Havel. Noch ist es nicht so schlimm wie im Vorjahr – kein Potsdamer See ist bislang wegen Blaualgen für Schwimmer gesperrt. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Potsdam

Weil es anhaltend sommerlich-warm bleibt, warnt das Gesundheitsamt vor möglichen Gefahren durch Algen und Blaualgen in den Badegewässern der Stadt. Bislang sei zwar nur vereinzeltes Algenwachstum zu beobachten – primär im Fahrländer See.

Blaualgen, so genannte Cyanobakterien, sind immer in Gewässern zu finden. Bei normaler Konzentration sind sie ungefährlich, doch wenn sie sich im richtigen Klima durch ein vergrößertes Nährstoffangebot sprunghaft vermehren, kann es für Badende gefährlich werden: Blaualgen bilden Toxine, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen können. „Diese gehen unter Umständen mit Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen und anderen Symptomen einher“, heißt es in der Mitteilung des Gesundheitsamts. Besonders Kleinkinder und Hunde seien durch ihr Spielverhalten gefährdet, wenn diese im Uferbereich baden und bei starken Algenanschwemmungen Wasser schlucken.

Das Gesundheitsamt überprüft die offiziell ausgewiesenen Badestellen im Waldbad Templin und im Strandbad Babelsberg in einem vierwöchigen Rhythmus. Auch der Heilige See, der Baggersee am Stern, der Sacrower und der Groß Glienicker See, der Weiße und der Fahrländer sowie der Lehnitz- und der Schlänitzsee werden in dieser Taktung kontrolliert. Bislang liegen die Ergebnisse allesamt weit unter den Grenzwerten der Badegewässerverordnung.

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Von Saskia Kirf

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