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Potsdam Gottesdienst zieht Hunderte in die Kirche
Lokales Potsdam Gottesdienst zieht Hunderte in die Kirche
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15:39 31.10.2017
Der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum in der Nikolaikirche war sehr gut besucht. Quelle: Bernd Gartenschläger
Innenstadt

Mit Glockenschlag um zehn eilten am Reformationstag die letzten Potsdamer und Gäste in die Nikolaikirche am Alten Markt. Schon weit vor dem Beginn des Festgottesdienstes waren alle Plätze belegt. Das Bild der vollen Kirche erstaunte viele. „Das ist ja wie Weihnachten“, stellte eine ehemalige Pfarrerin aus Bayern fest, die zu Gast in Potsdam war. Die mehreren hundert Teilnehmer verstummten, als die Orgel ertönte und die Chöre zu singen begannen. Etliche Sänger aus verschiedenen Kirchenkreisen und Gemeinden der Stadt sowie Pfarrer, Kantoren und Superintendenten beteiligten sich.

Höhepunkt der Andacht war die Predigt vom Altbischof und Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Garnisonkirche, Wolfgang Huber. Er rückte die vielen Reformationsbotschafter wie Fernsehmoderatorin Gundula Gause oder den Fußballtrainer Jürgen Klopp in den Mittelpunkt, die auf unterschiedliche Weise das Erbe Martin Luthers weitergeben. Der Kern der Reformation liege darin, dass der„Gerechte aus dem Glauben lebt“, wie es in der Heiligen Schrift verankert ist, sagte Wolfgang Huber. Luther selbst habe kurz vor seinem Tod erkannt, dass alles damit begann, dass er sich des Evangeliums nicht schämte. „Das klingt, als sei es weit von uns entfernt“, so Huber weiter. Dass dies ein Irrtum ist, erklärte er am Beispiel von Grace aus Botswana, die als Jugendliche an Aids erkrankte und von allen verstoßen wurde, nur von ihrer Kirchengemeinde nicht. Mit dem gestrigen Festtag im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums seien die Botschafter noch nicht am Ende, sondern erst am Anfang, betonte er.

Von Luise Fröhlich

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