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18:45 01.01.2017
Ordnungsdezernent Mike Schubert (SPD, 3.v.r.) und Feuerwehrchef Wolfgang Hülsebeck (l.) mit den Kameraden. Quelle: foto: Julian Stähle
Babelsberg

Kein Sekt, kein Bier, kein Whisky – einfach gar nichts. Das Los der Männer der Freiwilligen Feuerwehren, die zu Silvester in Rufbereitschaft sind, ist wirklich kein lustiges. An der Feierfreude dürfen die Kameradinnen und Kameraden nur in kompletter Abstinenz teilhaben. Dafür müssen sie ihren Pieper bei sich tragen für den Einsatz im Notfall. Dann müssen die Männer und Frauen binnen Minuten beim Gerätehaus sein.

Aber manchmal wird auf vor Ort die Stellung gehalten. „Danke, dass ihr euch die Nacht um die Ohren schlagt“, sagte Ordnungsdezernent Mike Schubert (SPD), als er um 20 Uhr den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Babelsberg und Klein-Glienicke sowie Drewitz im Gerätehaus in der Tuchmacherstraße einen Besuch abstattete. 21 Männer und Frauen hatten Bereitschaftsdienst. Um ihnen den Abend zu versüßen, brachte Schubert eine große Tüte mit Pfannkuchen mit.

Auch Feuerwehrchef Wolfgang Hülsebeck ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. Davor hatte er schon der Regionalleitstelle in der Hauptfeuerwache in der Holzmarktstraße einen Besuch abgestattet. Sie ist für eine halbe Million Brandenburger zuständig. Zusätzlich zur Landeshauptstadt gehören das Osthavelland, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin zum Zuständigkeitsbereich. „Die Kollegen sehen, um welchen Notrufbereich es sich handelt“, beschrieb Hülsebeck den Ablauf: „Dann wird der Alarm über Pieper und Meldesysteme an die Rettungsdienste und Feuerwehren vor Ort weitergeleitet.“ Sobald die 112-Nummer reinkommt, geht es blitzschnell – nur 90 Sekunden dauert es bis zur Alarmierung.

Für die Feuerwehrleute in der Tuchmacherstraße ließ sich der Silvesterabend zunächst ganz ruhig an mit Reden und Fernsehschauen im Aufenthaltsraum. Auf die Frage, warum man seine Freizeit für das Allgemeinwohl opfert, antwortete ein Mann aus Drewitz nur schlicht: „Es ist einfach eine tolle Truppe.“ Gemeinsam geht man durch dick und dünn und durch die skurrilsten Situationen. Erst diese Woche hat zum Beispiel ein Mann in der Wohnscheibe am Stern einen Feuerwerkskörper gezündet – mitten in der Wohnung. Verbreiteter sind zu Silvester aber Dachstuhl- oder Balkonbrände.

Um einen Balkonbrand handelte es sich auch beim ersten Einsatz dieses Abends. Kurz nach 21 Uhr mussten die Kameraden schon raus zum Ginsterweg in der Waldstadt. Die Wohnungsbesitzer waren nicht zu Hause.

Von Ildiko Röd

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