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Potsdam Schüler aus Potsdam und Berlin beleuchten Deutsche Einheit
Lokales Potsdam

Gymnasiasten aus Berlin und Potsdam beleuchten 30 Jahre Deutsche Einheit

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10:15 24.09.2020
Lernort Garnisonkirche Quelle: Peter Degener
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Innenstadt

In der kommenden Woche jährt sich das Jubiläum der Deutschen Einheit vom 3. Oktober 1990 zum dreißigsten Mal. Nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall gehört dieses Ereignis zu den großen Momenten der deutschen Demokratiegeschichte. Zu diesem Anlass veranstalten das Pfarramt der Nagelkreuzgemeinde Potsdam und die Stiftung Garnisonkirche Potsdam vom 28. September bis zum 2. Oktober einen einwöchigen Workshop für Jugendliche zum Thema „Ost und West: (k)eine Einheit?!“.

Beantworten möchte man Fragen wie: Was verbindet die Nachwendegeneration mit „Teilung und Einheit“? Wo stehen wir als Gesellschaft 30 Jahre nach der Wiedervereinigung heute? Wie sieht die Lebenswirklichkeit Jugendlicher an der Schnittstelle Ost/West aus? Was bedeutet uns demokratisches Zusammenleben und was sind wir bereit dafür zu tun?

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Workshops für 50 Gymnasiasten

Etwa 50 Schüler aus Potsdam (Humboldt-Gymnasium) und Berlin (Werner-von-Siemens-Gymnasium) im Alter von 14 bis 16 Jahren werden zusammenkommen, um sich mit dem Umwandlungsprozess von Diktatur zu Demokratie und dem Zusammenwachsen Deutschlands und Europas mittels historischer Fakten, Erinnerungen und Spuren im Lebensumfeld auseinanderzusetzen. Zusammen mit Experten und Zeitzeugen, unter ihnen Bildungsministerin Britta Ernst und Spiegel-Journalist Nikolaus Blome, werden sie beleuchten, in welchem Zustand sich das wiedervereinte Deutschland und Europa heute befinden.

Abschluss mit künstlerischer Aufarbeitung

Daran anschließend sollen die Jugendlichen aktiv werden und in musikalischen, filmischen, fotografischen und schauspielerischen Arbeiten zeigen, was aus ihrer Sicht den Zusammenhalt einer Gesellschaft fördert und ein demokratisches Zusammenleben ausmacht. Die Ergebnisse des Workshops werden am 2. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr in einer öffentlichen Open-Air-Präsentation an der Nagelkreuzkapelle (Breite Straße 7) gezeigt.

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Das Dialogforum 1 mit Britta Ernst und Nikolaus Blome findet am Montag, 28.9., von 12.30 bis 14 Uhr statt, das Dialogforum 2 mit Frank Beck (Abteilungsleiter im Umweltministerium), Angelika Zädow (Superintendentin), Thomas Wernicke (Leiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte) und Cornelia Radeke-Engst (Pfarrerin der Nagelkreuzkapelle) am Dienstag, dem 29.9., von 10.15 bis 11.45 Uhr. Die Fortsetzung der kreativen Arbeit ist für Donnerstag, den 1.10., von 9 bis 14.30 Uhr geplant.

Von maz-online/rai