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Potsdam Wohl keine höheren Honorare an Musikschule
Lokales Potsdam Wohl keine höheren Honorare an Musikschule
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08:03 27.11.2019
Die Musikschulein der Potsdamer Jägerstraße Quelle: Bernd Gartenschläger
Innenstadt

Die Qualifikationen von Lehrkräften der städtischen Musikschule sind mit jenen von Lehrkräften der Volkshochschule vergleichbar. Dies ergab eine Prüfung der Stadtverwaltung Potsdam. Bereits letzten Dezember hatten die Fraktionen der SPD sowie der CDU/ANW einen Antrag eingereicht.

Er zielte darauf zu überprüfen, ob die Honorare der Musikschullehrer an die Honorare der Volkshochschullehrer angeglichen werden könnten. Bei der Stadtverordnetenversammlung im März 2019 wurde der Antrag schließlich angenommen. Daraufhin begann die Prüfphase. Die Ergebnisse wurden nun von Noosha Aubel, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport bekanntgegeben. Am 19. November präsentierte sie die Ergebnisse im Ausschuss für Bildung und Sport.

Leistungen sind vergleichbar

Das Ergebnis: Zwar könne man die Situation in der Musikschule nicht 1:1 mit jener in der Volkshochschule vergleichen, da nicht die gleichen Unterrichtsformen angeboten würden. In der Musikschule wird beispielsweise auch Einzelunterricht angeboten, der mit anderen Anforderungen an Lehrkräfte einhergeht. Was jedoch den Klassenunterricht angehe, so Aubel, könne man Musikschullehrer und Volksschullehrer theoretisch gleichstellen.

Momentan erhalten Honorarlehrkräfte an der städtischen Musikschule 31,50 € pro 45 Minuten Unterricht. Nach Angleichung an die Honorare der Volkshochschule könnten sie nach der Prüfung nun 35 € erhalten.

Etat sieht Erhöhung nicht vor

Die Krux dabei allerdings: Derzeit gibt die Eckwertebeschlussvorlage für den Doppelhaushalt 2020/2021 gibt diese Erhöhung nicht her, wie Noosha Aubel erklärte. Obwohl die Honorare theoretisch steigen könnten, sind also praktisch – zumindest momentan – dazu keine Mittel vorgesehen.

Wie Rathaussprecherin Christine Homann der MAZ erklärte, muss die Honorarerhöhung im Haushaltsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Dabei müsste man den „Gesamtkontext aller Ausgaben“ beachten und gegebenenfalls Prioritäten setzen.

50 Honorarlehrkräfte sind an der städtischen Musikschule derzeit eingestellt, wie Christine Homann bestätigte. Diese machen etwa ein Drittel aller Lehrkräfte der Musikschule aus.

Von Johanna Apel

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