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Potsdam Impfzentrum in der Metropolishalle schließt zum 31. Juli
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Impfzentrum in der Metropolishalle in Potsdam schließt zum 31. Juli

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18:28 02.06.2021
Lange Warteschlange vor dem Impfzentrum in der Metropolishalle – Aufnahme vom 2. März
Lange Warteschlange vor dem Impfzentrum in der Metropolishalle – Aufnahme vom 2. März Quelle: Privat
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Potsdam

„Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile“ hat die Stadt Potsdam dem Land Brandenburg mitgeteilt, dass sie das Impfzentrum in der Metropolishalle in Babelsberg nicht übernehmen wird. Das gab OB Mike Schubert (SPD) am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung bekannt.

Damit sind die Tage dieses Impfzentrums gezählt, am 31. Juli ist Schluss. Derzeit wird das Zentrum von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg betrieben. Die KVBB hatte den entsprechenden Vertrag mit dem Land aber gekündigt.

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Laut Schubert wird die Stadt – gemeinsam mit dem Klinikum Ernst von Bergmann – die bestehende Impfstelle in der Innenstadt weiter betreiben – und zwar „voraussichtlich bis Ende September“. Das Angebort dort solle „angepasst und erweitert“ werden, sagte er. Die Impfstelle am Klinikum wurde Mitte März eröffnet, die Terminvergabe erfolgt über die Impfwarteliste der Stadt.

Warteliste der Stadt vermittelt mehr als 8000 Impftermine

Nach Angaben von Stadtsprecher Jan Brunzlow haben sich sich seit Start der Warteliste 14.600 Menschen dort eingetragen. Von diesen hätten etwa 6200 noch keinen Termin. „Allen anderen wurde entweder ein Termin vermittelt oder sie wurden anderweitig geimpft und haben sich aus der Liste wieder ausgetragen.“ In dieser Woche stünden 750 Impftermine zur Verfügung.

Von MAzonline