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Potsdam Jüdische Gemeinden: „Joffe hat Kompromisse aufgekündigt“
Lokales Potsdam

Jüdische Gemeinden: „Joffe hat Kompromisse aufgekündigt“

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18:30 25.02.2021
Blick auf das Baufeld für die neue Synagoge.
Blick auf das Baufeld für die neue Synagoge. Quelle: Imago/Martin Müller
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Potsdam

Die Jüdische Gemeinde Stadt Potsdam sowie die Gemeinde Adass Israel zu Potsdam werfen dem Jüdischen Landesverband West vor, in einem Offenen Brief mit Anwürfen gegen Kulturministerin Manja Schüle (SPD) ein verzerrtes Bild der Entwicklungen um den Synagogenbau in der Potsdamer Schlossstraße zu zeichnen. Der Landesverband West stelle die Synagogengemeinde als vermeintliches Opfer dar, doch vielmehr sei sie es gewesen, „insbesondere ihr Vorsitzender Ud Joffe“, der bereits erzielte Kompromisse und Fortschritte in dem gemeinsamen Bestreben, den Bau voran zu bringen, jahrelang immer wieder aufgekündigt habe. Die Jüdische Gemeinde sei aus dem Landesverband West ausgetreten, da das Vertrauensverhältnis zwischen den Gemeinden aufgrund dieses Verhaltens zerrüttet sei und der Bau der Synagoge endgültig zu scheitern drohte, heißt es in der Erklärung.

Bitte um Unterstützung

„Wir sind sehr froh und dankbar, dass der nun erzielte Kompromiss endlich den ersehnten Bau der Synagoge in Potsdam ermöglicht und bitten alle Fraktionen, diesen Erfolg auf dem Weg zur Realisierung gemeinsam zu unterstützen“, erklären der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam, Evgeni Kutikow, und der Adass-Vorsitzende Viktor Gelfer.

Von MAZonline