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Potsdam Kein Trinkwasser mehr für Kanalsprint
Lokales Potsdam Kein Trinkwasser mehr für Kanalsprint
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17:42 15.01.2020
Wasser Marsch im Potsdamer Stadtkanal – mit Schläuchen und Trinkwasser wurde das Kanalbecken in der Yorckstraße bislang befüllt. . Quelle: Martin Müller
Innenstadt

Der Potsdamer Kanalsprint steht auf der Kippe. Denn Sportveranstaltungen im Stadtkanal sollen spätestens ab 2021 nicht mehr in Trinkwasser stattfinden. Der Hauptausschuss hat am Mittwoch in breiter Mehrheit eine entsprechende Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung gegeben, sodass ein dortiger Beschluss Ende Januar wahrscheinlich ist.

6000 Kubikmeter Trinkwasser werden in das Becken geleitet

Der Antrag der Fraktion Die Andere zielt darauf, dass das leere Teilstück des Stadtkanals in der Yorckstraße für den traditionsreichen Kanalsprint im Sommer angesichts von Wasserknappheit nicht mehr mit Trinkwasser befüllt werden soll. Der Oberbürgermeister solle als Gesellschafter der Stadtwerke dafür Sorge tragen, dass eine solche Befüllung vermieden wird. Laut Antrag werden für den Kanalsprint rund 6000 Kubikmeter Wasser benötigt.

Was das für den Kanalsprint bedeutet ist offen. Eine Befüllung mit Havelwasser ist keine Option, wenn – wie im vergangenen Sommer - wegen der Dürre ein Wasserentnahmeverbot aus öffentlichen Gewässern erlassen wird. Als Ausweichstandort für das Sportereignis wird die Havel vorgeschlagen.

Von Peter Degener

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