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Potsdam Keine Erweiterung des Cafés im Volkspark
Lokales Potsdam Keine Erweiterung des Cafés im Volkspark
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10:56 11.01.2017
Marc Wilke ist seit März 2016 Betreiber des Cafés im Volkspark. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Das Café im Volkspark kann auf absehbare Zeit voraussichtlich nicht für zusätzliche Angebote umgebaut und erweitert werden. Nach einer der MAZ vorliegenden Mitteilung der Verwaltung für den Hauptausschuss wurden vier Varianten „zur Optimierung des Gebäudes“ mit Kosten zwischen 73 500 und 883 600 Euro geprüft.

Günstigste Variante ist eine Verschiebung der Glasfassade, aufwendigste der Gesamtausbau mit Verlagerung des Gastraums Richtung Holzterrasse, sowie der Küche und des Lagers Richtung Wall. Allerdings sei keine dieser Varianten über das Treuhandvermögen des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld finanzierbar. Auch der aktuelle Pächter habe „kein Interesse, die Maßnahme auf seine Kosten durchzuführen“.

Die Stadtverordneten hatten im Juni 2015 auf Antrag von CDU/ANW und SPD einen Beschluss verabschiedet, nach dem für das Café im Volkspark ein „erweitertes Nutzungskonzept entwickelt“ und „entsprechende Umbaumaßnahmen finanziell eingeplant“ werden sollten.

Hintergrund waren unter anderem das Fehlen von Begegnungsstätten und das sehr geringe gastronomische Angebot für die Bewohner des neuen Viertels auf dem Bornstedter Feld. „Intention des Antrages“ war es laut Verwaltung auch, „einen vom gastronomischen Betrieb entkoppelten störungsfreien Raum für Sitzungen zu schaffen“.

In der nun vorliegenden Mitteilung werden Zweifel am Bedarf geäußert. So „würde nach Einschätzung des derzeitigen Pächters keine der vorgeschlagenen baulichen Maßnahmen ,automatisch’ zu einer Erhöhung der Frequentierung des Cafés beitragen“. Die Einrichtung werde vorwiegend im Sommer in Verbindung mit dem Wasserspielplatz genutzt. Im Herbst und Winter seien „kaum Gäste anzutreffen“.

Der Pächter habe zudem mitgeteilt, dass seit der Neueröffnung des Cafés im März 2016 „nur eine begrenzte Anzahl von Anfragen zur Raumnutzung ... eingegangen“ seien. Zusammenkünfte der Interessenvertretung Bornstedter Feld und der Stadtteilinitiative im Café sowie Anfragen für kulturelle Aktivitäten seitens der Anwohner habe es „nur vereinzelt gegeben“, so die Verwaltung, die feststellt: „Der formulierte Wunsch der Anwohner nach eine Stadteilgastronomie spiegelt sich bisher nicht in einer Frequentierung aus der Anwohnerschaft wider.“

Für Veranstaltungen und Versammlungen stünden zudem Räume in der Grundschule in der Pappelallee zur Verfügung. Die Schulleitung der Jakob-von-Gundling-Schule stelle die Aula samt technischer Ausstattung für 20 Euro pro Abend zur Verfügung. Bisher sei dieses Angebot durch die Anwohnerschaft aber „nicht in Anspruch genommen“ worden.

Die Verwaltung empfiehlt in ihrem Schreiben, bis zu einer Entscheidung über einen Umbau des Cafés weitere zwei Jahre als „Beobachtungszeitraum“ zu nutzen. Verwiesen wird auch auf die „noch offene Entscheidung“ zur weiteren Nutzung der benachbarten Biosphärenhalle.

Eine der diskutierten Varianten sieht auch dort die Schaffung zusätzlicher Räume etwa für einen Bürgertreff vor. Selbst eine Erweiterung des gastronomischen Angebotes der Biosphäre ist möglich. Nach den noch bis November geltenden förderrechtlichen Beschränkungen ist bisher nur ein Imbiss für die Besucher der Tropenhalle gestattet.

Von Volker Oelschläger

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