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Potsdam Keine Silvesterböller in Sanssouci
Lokales Potsdam Keine Silvesterböller in Sanssouci
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13:00 22.12.2017
Silvesterparty Brandenburger Tor in Potsdam. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Aufgrund der akuten Brandgefahr für die vom Weltkulturerbe geschützten Gebäude ist es nicht gestattet, Feuerwerkskörper in den Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) anzuzünden, wie die Stiftung mitteilte.

Kann verheerende Auswirkung haben

Gezündete Raketen oder Irrläufer könnten die historischen Bauten und Gärten beschädigen und Brände verursachen. Die Stiftung verweist auf einen Brand in einer Bibliothek 2004 in Weimar, bei der kulturgeschichtlich einmalige Buchbestände im Wert 67 Millionen beschädigt wurden.

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Besonders stark betroffen ist der Park Sanssouci. Die Stiftung kündigte an, den Wachschutz in der Silvesternacht in allen Anlagen deutlich verstärken. Außerdem soll es ab 20 Uhr wieder Einlass- beziehungsweise Taschenkontrollen geben. Daneben werden im Park zusätzliche Wachleute eingesetzt, die befugt sind, von Besuchern mitgebrachte Feuerwerkskörper zu beschlagnahmen. Auch Glasflaschen sind verboten. Personen, die sich nicht daran halten, werde der Zutritt zu den Anlagen untersagt, so die Stiftung.

Einziger Zugang zum Park ist das Mühlentor an der Straße Zur Historischen Mühle. Der Ehrenhof sowie Teile der oberen Schlossterrassen bleiben gesperrt. Sicherheitskräfte sind außerdem am Ruinenberg, am Belvedere auf dem Klausberg, am Schloss Babelsberg am Flatowturm sowie im Neuen Garten eingesetzt.

Silvester in Berlin

Wen es aus der brandenburgischen Landeshauptstadt jedoch ins benachbarte Berlin zieht, muss mit vollen Straßen rechnen. Wegen der Vorbereitungen für die Silvesterfeiern am Brandenburger Tor werden mehrere Straßen gesperrt. Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Straße des 17. Juni ab dem Großen Stern geschlossen. Die Sperrungen rund um die Festmeile dauern demnach voraussichtlich bis zum 2. Januar.

Feuerwerk ist Stress für Tiere

Kritisch wird es in der Silvesternacht auch für Tiere. Halter sollten versuchen, ihr Tier so gut wie möglich vom Lärm abzuschotten. Wichtig ist es, dass Katzen und Hunde Rückzugsmöglichkeiten haben. Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollladen dämpfen die Geräusche der Neujahrsnacht zusätzlich ab, erläutert der Deutsche Tierschutzbund. Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch Tücher abgedeckt werden.

Von MAZonline

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