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Potsdam Kirchsteigfelder fordern mehr Polizeipräsenz
Lokales Potsdam Kirchsteigfelder fordern mehr Polizeipräsenz
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18:03 29.01.2014
Brandanschlag in einer Tiefgarage im Kirchsteigfeld: Drei Autos wurden völlig zerstört, vier weitere stark beschädigt. Quelle: Pascal van der Meer
Kirchsteigfeld

"Das Wohngebiet wird von der Polizei und der Stadt allein gelassen“", beklagte sich ein Anwohner, der seit 15 Jahren im Kirchsteigfeld lebt. Dafür erhielt er lautstarken Beifall vom Publikum. „"Wir haben hier Probleme, die sich überwiegend nachts ereignen, und keinen interessiert‘s“", ärgerte sich der Mann, dessen Audi Unbekannte kürzlich direkt vor seiner Haustür stahlen. Von der Polizei forderte er, sich in dem Wohngebiet „"häufiger sehen zu lassen"“.

Rund 300 Anwohner waren zu der Bürgerversammlung gekommen. Quelle: Josefine Sack

„Der Abbau des Personals bringt sicherlich einige Sicherheitsdefizite mit sich“, gab Peter Schultheiß, Vorsitzender der Potsdamer Demokraten und bis 2002 Leitender Polizeidirektor in Potsdam, zu. Dennoch passierten im Kirchsteigfeld weniger Straftaten als anderswo in der Stadt. „"Das ist der Grund, warum hier insgesamt weniger Streife gefahren wird“", erklärte er. Bisher hat die Polizei keinerlei Spuren zu dem Täter, der am 8., 14. und 19. Januar Feuer in der Wohngegend legte. "„Wir sind für jeden kleinen Hinweis dankbar“", appellierte Hauptkommissar Herbert Stude, der ebenfalls an der Versammlung teilnahm, an die Bürger.

Am 19. Januar brannten mehrere Pkw unter einem Carport eines Mehrfamilienhauses in der Bettina-von-Arnim-Straße im Kirchsteigfeld. Durch die Hitzeentwicklung wurden vier weitere Fahrzeuge beschädigt. Zehn Personen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Bereits dreimal haben in diesem Jahr Autos im Wohngebiet gebrannt. Zugeschlagen hat der Unbekannte immer zwischen 23 und 3 Uhr. Die Polizei tappt bisher im Dunklen. Die Bewohner wollen nicht tatenlos abwarten, über Facebook wurde bereits ein Appell an den Brandstifter veröffentlicht. 

Von Josefine Sack

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