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Potsdam Klipp lehnt Supermarkt in RAW-Halle ab
Lokales Potsdam Klipp lehnt Supermarkt in RAW-Halle ab
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16:30 07.04.2014
Matthias Klipp Quelle: Bernd Gartenschläger
Teltower Vorstadt

Der geplante Supermarkt mit integriertem Parkhaus könne die 4000 Bewohner aus der Teltower Vorstadt, etwa aus dem neuen Semmelhaack-Quartier am Hauptbahnhof, sowie Nutzer des nahen Jugendkulturzentrums Freiland versorgen, sagte der Linke-Stadtverordnete Ralf Jäkel gestern beim Polit-Frühschoppen seiner Fraktion, die diesmal auf den Weiße-Flotte-Dampfer "Stadt Potsdam" eingeladen hatte.

Im Gegensatz zum Baubeigeordneten Matthias Klipp (Bündnisgrüne) sieht die Linke ihre Unterstützung eines noch nicht genannten Investors für die RAW-Halle nicht im Widerspruch zum ausgeklügelten Potsdamer Einzelhandelskonzept. Klipp prophezeite am Sonntag einen "fürchterlichen Streit" mit den Linken, denen er vorwarf, das Einzelhandelskonzept zu "torpedieren".

"Wir wollen ja nicht auf 10.000 Quadratmetern Handel ansiedeln", sagte Linke-Stadtfraktions-Chef Hans-Jürgen Scharfenberg. Das achtseitige, reich bebilderte, jedoch "anonyme" Nutzungspapier für die RAW-Halle, das sich zurzeit im Umlauf befindet, habe wohl der Handelskonzern Rewe finanziert, vermutete Klipp. Besagtem Papier zufolge geht es auf dem Gelände "nicht nur um die Bereitstellung einer weiteren Nahversorgung", sondern um "die Rettung eines Industriedenkmals".

Von 1838 bis 1988 wurden im RAW Züge gebaut, gewartet, instand gesetzt. Heute ist der Gebäudekomplex teils abgerissen und ungenutzt.

Von Ricarda Nowak

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