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Potsdam Kommentar zu Radschnellwegen: Mut zur Verkehrswende in Potsdam
Lokales Potsdam Kommentar zu Radschnellwegen: Mut zur Verkehrswende in Potsdam
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20:04 22.11.2019
Die Stadt Potsdam will Fahrrad-Schnellwege bauen und hat sich dafür mit den Nachbarkommunen und Berlin zusammengetan. Das ist mutig, aber nur der erste Schritt – findet MAZ-Redakteur Alexander Engels. Quelle: Pförtner/dpa
Potsdam

Die Verkehrswende braucht mutige Projekte. Eben solche wie den Bau eines Netzes aus Radschnellwegen. Sind die neuen Partner – Potsdam und seine Nachbarn – dafür mutig genug?

Radfahrer als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse

Halten wir fest: Der Kraftverkehr erstickt unsere Städte. Und das gilt inzwischen auch für kleinere Kommunen, denken wir an die täglichen Blechlawinen durch Geltow und Teltow. Fahrräder ist eine ernsthafte Umstiegs-Alternative – aber nur dann, wenn sich Radfahrer nicht als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse fühlen müssen.

Schnellwege und die passende Infrastruktur müssen her

Zu oft müssen sie sich irgendwie zwischen Autos entlangschlängeln, sind Radwege für ein schnelles Vorankommen zu holprig oder zu eng. Stattdessen sind Routen mit klarem Vorrang für Pedaleure und mit deutlich mehr Verkehrssicherheit nötig. Breit müssen sie sein, direkt verlaufen und Abstand zu parkenden Autos und Fußgängern haben.

Stimmt dann noch die Infrastruktur entlang der Trassen – Stichwort: Fahrradparkplätze –, dann gelingt die Wende und die Mutigen werden belohnt.

Von Alexander Engels

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