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20:21 10.01.2020
Mosaik an der Fassade des Rechenzentrums. Quelle: Bernd Gartenschläger
Innenstadt

In diesen Tagen häufen sich kleine Jubiläen. Beginnend mit der Erklärung des damaligen Baudezernenten, Rechenzentrum und Garnisonkirchenturm schlössen einander nicht aus, und der im Kulturausschuss erhobenen Forderung, das leere Rechenzentrum für Kunst und Kreativwirtschaft zu öffnen.

Am 15. Januar 2015 schließlich schlug eine Geburtsstunde, als der damalige Oberbürgermeister erklärte, die „temporäre Nutzung“ des Rechenzentrums durch Kreative sei „denkbar“. Erstaunlich, was Jann Jakobs (SPD) damit ausgelöst hat.

Erstmals fanden Hunderte Kreative in der Innenstadt für Jahre ein gemeinsames Domizil. Mittlerweile ist der Neubau eines Kreativviertels unmittelbar daneben mit einem Mehrfachen des Raumangebotes zu teils günstigen Konditionen in Sicht.

Wobei der Investor versichert, das Kreativquartier nie als Ersatz für das Rechenzentrum betrachtet zu haben. Der Bedarf sei so groß, dass man alles füllen könne, sagte Christopher Weiß im Herbst, als die Stadt erste Zahlen zu einem Erhalt des Rechenzentrums neben dem neuen Kreativviertel präsentierte.

Das Rechenzentrum, das längst weg sein sollte, ist in der Verlängerung bis 2023. Und danach? Die letzten Jahre haben bewiesen, was für Überraschungen möglich sind.

>>> Gibt es eine Zukunft für das Rechenzentrum?

Von Volker Oelschläger

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