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Potsdam Unter hohen Auflagen: Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg und Pomonatempel öffnen wieder
Lokales Potsdam Unter hohen Auflagen: Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg und Pomonatempel öffnen wieder
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11:30 27.04.2020
Das Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg hat bald wieder geöffnet. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

Ab dem 1. Mai öffnen das Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg und der Pomonatempel ihre Türen für Besucher. Das ermöglicht der aktuelle Corona-Beschluss der Landesregierung – allerdings mit hohen Hygieneauflagen, teilt der Förderverein Pfingstberg e.V. in einer Mitteilung mit.

Ab dem ersten Mai können Potsdamer vom Pfingstberg herunter oder auf Ausstellungsstücke im Pomonatempel schauen. So zumindest an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Auch am Brückentag nach Christi Himmelfahrt ist geöffnet.

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Auflagen für Besucher

Die Auflagen sind allerdings hoch. Im Belvedere dürfen sich nicht mehr als 30 Personen aufhalten. Im Pomonatempel sogar nur zwei Menschen gleichzeitig. Sie dürfen auch nur mit einem Mund-Nasen-Schutz in die Museen und müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Im Pomonatempel wird dann die Ausstellung „Italienisches Flair II“ von Katrin Seifert zu sehen sein. Sie versucht, vom Haptischen fasziniert, Japanpapier eine 3D-Optik zu geben. Neben Malerei werden auch Plastiken gezeigt. Dabei ist ihr Lieblingsmotiv das Schloss Charlottenhof mit seiner Umgebung sowie andere Orte mit italienischem Flair.

Veranstaltungen und Ausstellungen fallen aus

Die multimediale Dauerausstellung im Sockelgeschoss des Schlosses wird zunächst nicht zugänglich sein, weil es in dieser Hörstationen und Ausstellungsmodule gibt, die nur durch das Drücken von Tasten oder Bewegen von Elementen mit den Händen erlebbar sind.

Alle Veranstaltungen, die für den Mai geplant waren, werden abgesagt. Für einzelne Veranstaltungen wie „Märchenzeit am Belvedere“ am 3. Mai und die Theaterkomödie „Super-Preuße Friedrich“ am 29. Mai oder geplante Sonderführungen werden Ersatztermine gesucht. Diese teilen wir zeitnah auf unserer Website www.pfingstberg.de mit. Auch die Eröffnung der Ausstellung „Zwischen Gartenlaube und Russenmagazin“ wird erst einmal verschoben.

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Von Jan Russezki