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Potsdam Kurden rufen zur Solidarität auf
Lokales Potsdam Kurden rufen zur Solidarität auf
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20:29 12.10.2019
Etwa 160 kurdische Mitbürger protestierten am Samstagnachmittag in Potsdam gegen die Militäroffensive des türkischen Staates in Rojava, Nordsyrien. Der Demonstrationszug zog vom Bassinplatz zum Luisenplatz, auf dem eine abschließende Kundgebung stattfand. Redner Salar Ossi rief zur Solidarität mit dem kurdischen Volk in Rojava auf. Quelle: Varvara Smirnova
Innenstadt

Auf einer Demonstration am Samstagnachmittag in Potsdam haben rund 160 kurdische Mitbürger gegen die jüngste Militäroffensive des türkischen Staates gegen die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien Rojava protestiert. Der Protestzug zog vom Bassinplatz zum Luisenplatz, auf dem eine Abschlusskundgebung stattfand. Mehrere Redner, darunter der Kurde Salar Osssi, riefen ihre Landsleute sowie die Potsdamer Bevölkerung zur Solidarität mit den Rojavanern auf. Auf Bannern und Plakaten forderten die Demonstrationsteilnehmer die Bundesregierung auf, keine Waffenlieferungen mehr an die Türkei zuzulassen. Bereits am Donnerstag hatten sich etwa 500 Demonstranten spontan auf dem Luisenplatz in Potsdam versammelt, um gegen die Militäraktion zu protestieren. Die Kurden hätten im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) geholfen. Es sei nicht zu verstehen, warum die Türkei jetzt Rojava angreife, hatten einige Redner auf dieser Kundgebung erklärt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seine Regierung sehen die Kurden als Terroristen an.

Auf Protestbannern forderten die Demonstranten die Bundesregierung auf, keine Waffenexporte mehr in die Türkei zuzulassen. Quelle: Varvara Smirnova

Von Heinz Helwig

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