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Potsdam Studie: Wohnen in Potsdam wird immer teurer
Lokales Potsdam Studie: Wohnen in Potsdam wird immer teurer
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01:16 26.01.2019
Altbau, Stuck, Parkett –ein Traum. Allerdings in Potsdam nicht für jeden zu haben, wenn man den Immowelt-Zahlen glaubt.
Altbau, Stuck, Parkett –ein Traum. Allerdings in Potsdam nicht für jeden zu haben, wenn man den Immowelt-Zahlen glaubt. Quelle: Axel Heimken/dp
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Potsdam

Die Wohnungsmieten in Potsdam steigen weiter an. Das ergab eine Studie der Immobilien-Plattform Immowelt. Demnach sind die Preise für neu vermieteten Wohnraum in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr um fünf Prozent gestiegen.

Quadratmeterpreis oft bei 10 Euro

Der Studie zufolge liegt der Medianwert nun bei 10 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Das bedeutet, dass die Hälfte der neu vermieteten Wohnungen zu einem günstigeren Preis angeboten wird, die andere Hälfte jedoch darüber liegt. Zur Ermittlung dieser Zahl hat Immowelt nach eigenen Angaben mehr als 800.000 stark nachgefragte Wohnungsannoncen aus 79 deutschen Großstädten ausgewertet.

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Preissprünge wie in Potsdam sind bei Weitem kein Einzelfall, in fast allen Großstädten müssen Mieter mittlerweile mehr bezahlen: in Leipzig, Rostock und Jena stiegen die Kosten ebenso wie in den Ruhrmetropolen Essen und Duisburg. Der Online-Marktplatz Immowelt listet allerdings nicht alle Wohnungsannoncen, günstige genossenschaftliche Angebote fehlen etwa.

Im offizielle Mietspiegel der Landeshauptstadt schwanken die Nettokaltmieten pro Quadratmeter zwischen 3,38 und 10,79 Euro. Die Stadtverwaltung hat diese Werte gemeinsam mit Vertretern von Mietern und Vermietern erarbeitet, hierfür wurden rund 27.000 Wohnungen im Stadtgebiet untersucht.

Von Saskia Kirf

MAZ-Service

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