Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Linke in Potsdam: WLAN-Hotspots gehen am Bedarf vorbei
Lokales Potsdam

Linke finden 32 freie WLAN-Punkte für Potsdam viel zu wenig

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:47 25.03.2021
In Potsdam einen freien WLAN-Zugang zu finden, ist extrem schwierig
In Potsdam einen freien WLAN-Zugang zu finden, ist extrem schwierig Quelle: Bernd Gartenschläger
Anzeige
Potsdam

Die 32 freien Internetzugänge in Potsdam sind viel zu wenig, finden die Potsdamer Linken-Abgeordneten Tina Lange und Isabelle Vandre. „Das eigentliche Problem ist jedoch, dass die Standorte völlig ungeeignet gewählt sind, um das Ziel stark frequentierte öffentliche Plätze abzudecken zu erreichen“, so Lange. Der Zugang zu einer stabilen Internetverbindung – auch unterwegs – sei nach wie vor eine soziale Frage. „Dabei sollte die Breitbandversorgung längst Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge für alle sein.“ Deshalb begrüßen die Linken die Initiative des Landes, etwa. 1.200 WLAN-Hotspots im ganzen Land an öffentlichen Orten einzurichten. Nur auf die Verteilung kommt es an.

„Potsdam ganz nah“ erleben – zweimal wöchentlich

Alle News für die Landeshauptstadt schon morgens in Ihrem E-Mail-Postfach – jeden Dienstag und Freitag. Jetzt anmelden!

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Isabelle Vandre findet Orte wie das Schloss Sanssouci, das Naturkundemuseum oder einige der Bürgerhäuser der Stadt gut geeignet für frei erreichbare WLAN-Punkte. „Vollkommen unverständlich und inakzeptabel ist hingegen, dass der Polizei- und Regierungsstandort am Lustgarten allein 8 und der Polizeistandort Eiche noch einmal 5 der 32 Hotspots bekommen. Das sind definitiv keine stark frequentierten öffentlichen Räume, die so viele Hotspots benötigen.“

Die Linken fordern das Ministerium für Wirtschaft und Energie dazu auf, die Liste der WLAN-Hotspots dringend nachzubessern. Der Schwerpunkt müsse auf öffentlich genutzten Räumen liegen, Jugendfreizeittreffpunkten etwa, Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätzen, Krankenhäusern, Museen, Gedenkstätten und den Bürger- und Kulturhäusern. Zudem soll es mindestens einem in jedem Potsdamer Ortsteil geben, um auch diese einzubinden.

Von maz-online/rai