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Potsdam Linke fordert Kataster für Grün-Ausgleich
Lokales Potsdam

Linke fordern Überblick über Öko-Ausgleichsmaßnahmen in Potsdam

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12:04 22.02.2021
Jüngstes Beispiel für Grün-Verlust: die Rodung des Nuthewäldchens.
Jüngstes Beispiel für Grün-Verlust: die Rodung des Nuthewäldchens. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Der Stadt Potsdam fehlt bis heute ein Kataster für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bei Eingriffen in die städtische Natur. Aus diesem Grund sei nicht erkennbar, inwiefern das städtische Grün nach Eingriffen in die Natur erhalten bleibt oder ob es anteilmäßig verschwindet. Darauf macht die Fraktion Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung aufmerksam und kündigte am Montag einen Antrag an, mit dem der Oberbürgermeister beauftragt werden soll, bis zum 1. Quartal 2022 ein solches stadtweites Kataster zu erstellen. Dem Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität ist im September 2021 über das Zwischenergebnis zu berichten, heißt es im Entwurf.

Kritik auch vom BUND

Potsdam sei eine wachsende Stadt, aber auch eine Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen und sich dem aktiven Klimaschutz verschrieben habe. Auch der Potsdamer BUND bemängele zu Recht in seiner aktuellen Stellungnahme zu den Planungen für die Bebauung des Kasernengeländes in Krampnitz, dass ein Ausgleichskataster fehle. Mit dessen Hilfe wäre es „leichter möglich, sich für regionale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bei notwendigen Versiegelungen einzusetzen – was bei den letzten Bebauungsvorhaben wie beispielsweise in Krampnitz oder Fahrland nicht geschah“, schreibt die Linke..

Von MAZonline