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Potsdam Linke wünscht sich Carsharing in Potsdam
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Linke wünscht sich Carsharing in Potsdam

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17:21 28.04.2021
ARCHIV - Das Logo der Carsharing Firma "Greenwheels".
ARCHIV - Das Logo der Carsharing Firma "Greenwheels". Quelle: Britta Pedersen/dpa
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Potsdam

Wie sieht es eigentlich mit Carsharing in Potsdam aus? Welche Möglichkeiten gebe es und welche Herausforderungen würden sie für die Stadt mit sich bringen? Diese Fragen stellt Linken-Stadtverordneter Sascha Krämer in einer Anfrage an Oberbürgermeister Mike Schubert.

Bisher scheine die Landeshauptstadt wirtschaftlich wenig attraktiv für private Carsharing-Anbieter zu sein. Dabei hätten Untersuchungen gezeigt, wie positiv sich das Teilen von Autos auf die Umwelt auswirke, führt Krämer aus. „Carsharing-Nutzer sind multimodaler unterwegs als Nicht-Carsharing-Nutzer und sehr affin gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln.“ Außerdem verzichteten sie in der Regel auf einen eigenen Pkw, wodurch insgesamt eine Reduzierung des privaten Pkw-Bestands erreiht werden könnte.

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Carsharing könnte dazu motivieren, das eigene Auto abzuschaffen

„Die Kraftfahrzeuge des kommunalen Fuhrparks stehen oft, vor allem ab dem späten Nachmittag und am Wochenende ungenutzt herum“, so Krämer. In den Zeiträumen könnten Privatpersonen die Autos beispielsweise zum Einkaufen oder für Ausflüge nutzen. „So könnte der Anreiz erhöht werden, das eigene Auto abzuschaffen oder sich erst keins anzuschaffen.“

Aus ökologischen Gründen würde Krämer es begrüßen, wenn das Angebot hauptsächlich die Elektromobilflotte Potsdams umfasst, möglicherweise könnte die Prüfung auch auf die E-Flotte der kommunalen Stadtwerke ausgedehnt werden. Die organisatorischen, technischen und versicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen dazu, soll der Oberbürgermeister bis September vorlegen, heißt es in Krämers Anfrage

Von MAZonline