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Potsdam Sterntaler bringt die Tafel auf Touren
Lokales Potsdam Sterntaler bringt die Tafel auf Touren
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07:40 24.12.2019
Thomas Faussner betreibt das Modegeschäft „Kurfürst Potsdam“ im Holländischen Viertel. Er hat mehr als 700 Euro gesammelt, die er Tafel-Chefin Imke Eisenblätter übergibt. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Liebe Leserinnen und Leser – Sie sind klasse! Mit einem fulminanten Endspurt klingt heute die MAZ-Weihnachtsaktion „Sterntaler“ aus, die in diesem Jahr der Tafel Potsdam gewidmet war. Mit 16198,55 Euro bringen wir die Tafel jetzt auf Touren, denn der Kauf eines neuen Kühltransporters – eine riesige Investition – fällt dem Verein nun dank Ihrer Spenden etwas leichter.

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Viele Leser und Leserinnen haben sich mit Beträgen zwischen 5 und 300 Euro beteiligt. Auch einige Spender aus der Wirtschaft und der Gastronomie kamen hinzu. So spendiert das Stern-Center zum Finale 2000 Euro.

Dietmar Teickner und Glögg-Verkäuferin Lisa übergeben das prall gefüllte Sterntaler-Schwein: 2335 Euro und 20 Kronen sind drin. Quelle: Bernd Gartenschläger

Lakritz-Kontor-Chef Dietmar Teickner legt noch ein paar Scheine drauf: An seinem Glögg-Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der City sind über spendiertes Tassenpfand 2335 Euro zusammengekommen. Ebenfalls über Pfandbons hat Thomas Grube im Rewe-Markt im Marktcenter für Sterntaler 400 gesammelt. Das Team der Genusswerkstatt im Marstall gibt 140 und die Berliner Volksbank 500 Euro. Nicht nur die Tafel, auch die MAZ sagt allen Spenderinnen und Spendern vielen Dank!

Die MAZ dankt den Spendern

Die MAZ-Weihnachtsaktion haben mit einer Spende unterstützt: Dr. Udo und Roswitha Becher 20 Euro, Roswitha und Martin Zierenberg 50 Euro, Christina Schwandt 50 Euro, Elsbeth Jahn 20 Euro, Knuth und Sieglinde Kempa 20 Euro, Astrid Teschner 25 Euro, Ruth und Guenter Boehm 50 Euro, Ulrike und Gerhard Kümmel 50 Euro, Alexandra Knuth 10 Euro, Ellen Werth 20 Euro, Gunter Seipel 25 Euro, Elke und Bodo Matthes 50 Euro, Annerose Bannasch 50 Euro, Luise und Horst Lohse 50 Euro, Heidrun Raeke 50 Euro, Heike und Jürgen Niederhofer 200 Euro, Beate und Werner Adam 100 Euro, Ingeborg Bathe 200 Euro Steffi und Jens Grundwald 40 Euro, Juliane Neupert 50 Euro, Monika Mielke 50 Euro, Christa Ruenger 25 Euro, Doris Kraus 30 Euro, Eberhard und Jutta Schmidt 20 Euro, Annett Schmigowski 20 Euro, Katrin Biste 30 Euro, Dietmar Fichtelmann 30 Euro, Hartmut Schenk 30 Euro, Ute Meister 50 Euro, Eva Meyer-Flittiger 50 Euro, Thomas Kessel 50 Euro, Rudolf Schuett 50 Euro, Herbert Ambros 50 Euro, Karin Kästli 70 Euro, Heike Kuehn 100 Euro, Sven Hommen 100 Euro, Karin Wiemann 100 Euro, Manfred Bockisch 100 Euro, Martin Emmendorfer 200 Euro und Volker Nitzschke 200 Euro, Manfred Schüttler 120 Euro, Heike und Henk Zöllner 300 Euro, Gudrun und Uwe Vockert 50 Euro, Dr. Astrid Seidel 50 Euro, Marianne Melzer 100 Euro, Renate Pfohl 100 Euro, Christine und Knut Hampe 25 Euro, Astrid und Carsten Hubatsch 25 Euro, Bärbel Leinemann 40 Euro, Marita und Detlef Schwanke 50 Euro, Peter Lorenz 50 Euro, Brigitte Billstein 20 Euro, Anett Liebscher 20 Euro, Kirsten und Michael Gladisch 25 Euro, G. Kuhl und U. Zedler-Kuhl 10 Euro, Ursula und Helmut Gabel 10 Euro, Jens Felsch 20 Euro, Christa Schlenker 100 Euro, Birgit und Stefanie Kuchenbecker 5 Euro, Burkhard und Bärbel Freise 100 Euro, Torsten Ukrow 100 Euro, Rita und Hans-G. Meyer 30 Euro, Steffi Bliese 30 Euro, Anita Kaun 40 Euro, Ursula und Guenter Feyerabend 50 Euro, Udo Wolffgram 50 Euro, Gerhard und Regina Kessner 20 Euro, Sabine und Siegfried Ochmann 40 Euro, Manuela Peter 15 Euro, Christiane und Volkmar Gabel 40 Euro, Susanne Fähling 50 Euro, Anke und Wolfram Thomalla 50 Euro, Ute Nagen 100 Euro, Claudia und Volkmar Krause 100 Euro, Susanne Müller 100 Euro, Detlef Jänicke 100 Euro, Petra Dressler 15 Euro, Inge und Volkmar Goetsche 20 Euro, Kerstin Varga-Wieczorek 20, Astrid Thom 50 Euro, Christina Hrdina 50, Eva Hahmann 50 Euro,Hartmut Schimanke 100 Euro, Horst Petrak 25 Euro, Carola Peltzer 25 Euro, Elke Reichert 25 Euro, Waltraud Ihle 50 Euro, Christa Griese 50 Euro, Jürgen Saupe 75 Euro, Winfried und Petra Schmidt 100 Euro, Fred Liebchen 200 Euro, Anita Schmidt 100, Anneliese Krüger 100 Euro, Marianne Wegner 100 Euro, Brigitte Toenhardt 300 Euro, Helga Bornstädt 30 Euro.

„Das Auto ist bestellt“, sagt Imke Eisenblätter, die Leiterin der Tafel Potsdam. „Uns hilft wirklich jeder Euro“, denn der Wagen soll im Februar auf den Tafel-Hof an der Drewitzer Straße rollen. Wer also auch noch nach den Weihnachtsfeiertagen spenden möchte, ist herzlich willkommen. Das Spendenkonto: Tafel Potsdam e.V., Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam, IBAN: DE93 1605 0000 3502 0266 44, BIC: WELADED1PMB, Verwendungszweck: MAZ-Sterntaler.

Die MAZ dankt den Spendern

Kerstin und Heiko Recht 50 Euro, Gabriele und Heinz Schoenbrunn 50 Euro, Eveline Strauß 100 Euro, Monika und Horst Krätzig 20 Euro, Tobias Reineke 30 Euro, Angelika und Lothar Bunge 30 Euro, Christine und Klaus-Dieter Bringezu 30 Euro, Susann Richter 15 Euro, Kostka Gyburg 20 Euro, Simone Heinrich 55,55 Euro, Erhard Lehnert 100 Euro, Christiane und Klaus Haustein 20 Euro, Waltraud Müller 30 Euro, Frank Pollack 50 Euro, Heike Oeltze von Lobenthal 50 Euro, Liesel und Gerhard Born 20 Euro, Ello und Hansgeorg Görn 20 Euro, Marina und Frank Schwinzer 25 Euro, Regina Müller 40 Euro, Anita Vogel 40 Euro, Karin und Knut Melzer 100 Euro, Ingrid Dix 20 Euro, Jens und Uta Sieberling 50 Euro, Günter und Beate Haelsig 50 Euro, Reinhard Fromm 50 Euro, Ellen Pieklak 50 Euro, Frank und Gabriele Mattheus 50 Euro, Uwe und Ute Dreger 100 Euro, Nicole Friedrich 100 Euro, Sabine und Jürgen Hoffmann 100 Euro, Thomas Krause 100 Euro, Renate Langner 200 Euro, Andrea Trautwein 100 Euro, Andreas Zaretzke 100 Euro, Manfred und Petra Lack 50 Euro, Annegret Doris Tzschoppe 100 Euro, Heinz und Heidrun Ofcsarik 100 Euro, Gunter Heitz 50 Euro, Bernd und Angelika Vollandt 50 Euro, Christel Darmer 50 Euro, Gisela Bause 50 Euro, Siegfried und Friederike Meissner 30 Euro, Udo Grobner 50 Euro, Peter und Viola Effenberger 50 Euro, Sybille Wesenberg 15 Euro, Cornelia Kros 20 Euro, Dorothea Neumann 20 Euro, Eva Grunert 20 Euro, Heidelore Dittberner 20 Euro, Bernd-Dieter und Gudrun Danzmann 5 Euro, Christian und Bärbel Pall 13 Euro, Ilse Woelfel 50 Euro, Gerd Leukefeld 100 Euro, Renate Krebs 100 Euro, Margarete Petschack 100 Euro, Uwe und Ines Fischer 100 Euro, Gerlinde Kuhlmann 30 Euro, Ulf und Christine Sauerwald 50 Euro, Manfred und Ingrid Richter 100 Euro, Marcus und Annalena Schmidt 100 Euro, Marga und Merle Taylor 100 Euro, Karin und Lothar Hoelzer 50 Euro, Horst Domsch 50 Euro, Dagmar Jahns 30 Euro, Silka Nagel 30 Euro, Beate Hergst 50 Euro, Gesa Solotuschien 50 Euro, Regina Voigt 50 Euro, Elvira Firtzlaff 20 Euro, ein anonymer Spender 50 Euro, das Team der Genusswerkstatt 140 Euro, Thomas Faussner mit dem Großen Kurfürst 760 Euro, das Stern-Center 2000 Euro, die Berliner Volksbank 500 Euro, das Lakritz-Kontor mit dem Glögg-Stand 2335 Euro, Thomas Grube und Rewe 400 Euro.

Derweil denkt Imke Eisenblätter schon viel, viel weiter. „Meine Vision für die nächsten fünf Jahre ist ein Sozialzentrum – ein Campus, auf dem wir alle Angebote für bedürftige Menschen bündeln“, sagt die Tafel-Chefin. Die Suppenküche als Ort, an dem man gemeinsam isst, als Ort der Begegnung. Die Kleiderkammer, in der Frauen, Männer und Kinder in Ruhe aussuchen und anprobieren können. Vielleicht eine Waschküche. Vielleicht ein Duschraum. Auf jeden Fall Beratungen zu verschiedenen Themen – etwa zu den Angeboten von Kultür und zum Bundesteilhabegesetz. – Und mittendrin natürlich die Tafel!

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Viele Akteure kümmern sich in Potsdam um das Wohl derer, die allein nicht über die Runden kommen. Die Hilfsangebote sollten näher zusammenrücken, um es Bedürftigen leichter zu machen, Hilfen zu entdecken und auch anzunehmen, meint Imke Eisenblätter: „Die Menschen fühlen sich permanent als Bittsteller – das ist den meisten unangenehm. Es muss uns gelingen, dass sie sich nicht mehr so fühlen, dass sie erkennen, dass all diese Hilfen – dass wir – für sie da sind. Wir müssen auf die Menschen zugehen – sie sollen nicht immerzu Hürden überwinden müssen. Wenn wir unsere Angebote bündeln, können wir ihnen den Weg erleichtern – es braucht diesen Ort. Am besten in der Mitte der Stadt, denn wir wollen zeigen: Wir sind eine Stadt, wir sind füreinander da, wir sehen nicht weg und fühlen uns verantwortlich.“

Von Nadine Fabian

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