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Potsdam Spenden für Teddys: Wie Modedesigner Thomas Faussner Gutes tun will
Lokales Potsdam Spenden für Teddys: Wie Modedesigner Thomas Faussner Gutes tun will
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11:02 30.11.2019
Thomas Faussner nimmt mit seinen Teddys an der MAZ-Weihnachtsaktion teil. Quelle: Foto: Bungert
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Innenstadt

Als Modedesigner und Unternehmer ist Thomas Faussner in seinem Leben schon viel Gutes widerfahren – nun möchte er etwas zurückgeben. In seinem Geschäft „Kurfürst Potsdam“ an der Mittelstraße 29 in Potsdam hat der 54-Jährige voor kurzem eine Spendenaktion gestartet und möchte den Erlös der diesjährigen MAZ-Weihnachtsaktion „Sterntaler“ zugute kommen lassen.

Jeder Teddy erhält den Namen seines Spenders. Quelle: Friedrich Bungert

„In Kitzbühl haben wir schon einmal für ein krebskrankes Mädchen gesammelt“, erzählt er, „nun möchten wir das in Potsdam wiederholen.“ Das Prinzip seiner Aktion: „Wir haben in unserem Laden dutzende Teddybären aufgehängt – große und kleine – die von den Kunden gegen eine Spende erworben werden können.“ Doch anders als beim klassischen Stofftier-Kauf nehmen die Kunden das Bärchen nicht gleich mit. „Stattdessen schreiben wir den Namen der Spender auf ein Schild, das der Bär dann um den Hals trägt“, erklärt Faussner, „so kann man während des Aktionszeitraumes in unserem Laden sehen, wer schon alles gespendet hat.“ Außerdem erhält jeder Spender ein Armband mit der Aufschrift „Kurfürst Potsdam“ und „Charity 2019“.

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Als Mindestspendensumme für die kleinen Teddys hat Faussner 20 Euro festgelegt, für die großen mindestens 50 Euro. „Mehr können die Kunden natürlich gerne spenden.“ Die Gesamtsumme übergibt er am Ende der der MAZ-Weihnachtsaktion – und damit der Tafel Potsdam.

Ein Armband gibt es ebenfalls für jeden Spender. Quelle: Friedrich Bungert

Die Marke „Kurfürst Potsdam“ hat Faussner im Sommer dieses Jahres gegründet, will unter dem Namen nicht nur seinen Laden in Potsdam etablieren, sondern auch eigenen Wein, Touristenartikel und mehr unter die Leute bringen. „Kurfürst Potsdam soll wie Sansibar Sylt ein Lebensgefühl widerspiegeln“, sagt er. Und dazu gehöre für ihn eben auch, sich für andere zu engagieren.

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Von Anna Sprockhoff

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