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Potsdam Sterntaler landet einen Volltreffer!
Lokales Potsdam

MAZ-Weihnachtsaktion Sterntaler sammelt in Potsdam mehr als 10000 Euro Spenden für die Boxer von Fair

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08:57 24.12.2020
„Wenn ich im Boxkeller bin, kann ich meinen Kopf frei machen“: Daniel (14, l.) und Lamjed (17) trainieren bei „Fair“. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Liebe Leserinnen und Leser: Das war ein Volltreffer! Mit einer rasanten letzten Runde klingt heute die MAZ-Weihnachtsaktion „Sterntaler“ aus, die in diesem Jahr dem Box- und Jugendprojekt „Fair“ des Universitätssportvereins (USV) gewidmet war. Dank Ihrer großzügigen Unterstützung können wir dieses einmalige Projekt mit insgesamt 10 080,55 Euro bescheren.

„Eine Idee, viel Tatendrang und wenig Geld in der Tasche“

„Ich bin sehr dankbar für die vielen Spenden, die uns durch die Sterntaler-Aktion erreicht haben“, sagt „Fair“-Projektchef und Trainer Felix Hoffmann. „Es macht mich auch stolz, dass aus einer Idee über all die Jahre etwas erwachsen ist, das als einer Spende würdig empfunden wird.“ Ein soziales Projekt wie „Fair“ habe immerhin ähnliche Herausforderungen zu bewerkstelligen wie Start-Ups anderer Branchen. „Man steht zunächst mit einer Idee, viel Tatendrang und wenig Geld in der Tasche da“, so Hoffmann. „Das ganze Team arbeitet viel mehr, als es eine Förderung entlohnen könnte. Dafür bekommt man aber auch viel an Freude zurück dafür, dass man es sich zugetraut hat, dass man sich durchboxt, etwas für das Projekt und also für die Jugendlichen erreicht und die Projektidee sich immer weiter festigt, bis sie irgendwann eine richtige Institution geworden ist.“

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Maria Pohle ist Pädagogin bei „Fair“, Felix Hoffmann leitet das Projekt – beide sind auch als Trainer aktiv. Quelle: Bernd Gartenschläger

Und genau das sei in diesem Jahr die tröstliche Lehre aus der Corona- Krise: „Fair“ ist eine Institution geworden. „So bitter der erste Lockdown im März auch war, weil wir schlagartig einen Großteil unserer Kinder und Jugendlichen nicht mehr erreichen und unsere Jugendarbeit nicht wie gewohnt haben leisten können, um so größer war anschließend die Freude, als sie zurückkamen und weitere Freunde oder Geschwister mitbrachten.“

Die Boxer sehnen das Ende des Winter-Lockdowns herbei

Nicht schwer vorzustellen also, wie sehr Felix Hoffmann, seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei „Fair“, vor allem aber die Kinder und Jugendlichen das Ende des Winter-Lockdowns herbeisehnen. „Denn trotz aller Online-Angebote: das physische Beisammensein lässt sich nicht ersetzen“, so Hoffmann. „Für Kinder und Jugendliche hat der gemeinsame Raum und die gemeinsame Zeit die höchste Priorität, vergleichbar dem Weihnachtsfest für Familien.“ – Bei „Fair“ im USV sei einfach das ganze Jahr über Weihnachten.

Mehr als 10 000 Euro für „Fair“ – vielen Dank!

Was für eine schöne Bescherung! „Sterntaler“ krönt das Weihnachtsfest mit 10 080,55 Euro für das Boxprojekt „Fair“.

Unser herzlichster Dank gilt allen Spendern. Das sind: Andreas Zaretzke 100 Euro, Familie Jürgen Ahrndt 50 Euro, Jan & Kerstin Boecker 500 Euro, Herbert Ambros 50 Euro, Heiderose Winkler 200 Euro, Christopher Weiss 350 Euro, Waltraud Ihle 50 Euro, Jutta Wolf 50 Euro, Andrea Bethwell 30 Euro, Martin Albrecht 55,55 Euro, Eveline Strauß 50 Euro, Werner & Beate Adam 100 Euro, Ralf & Kerstin Becker 100 Euro, Uwe-Knuth & Jutta Enge, 50 Euro, Annett Liebscher 30 Euro, Silvia Wilksch 50 Euro, Antje Hofmann 50 Euro, Dimitri Kabelski 30 Euro, Vera Hirsch 50 Euro, Wolfram Lehmann 600 Euro, Christa Schlenker 50 Euro, Jutta Brigitte Neumann 50 Euro, Gerd & Marianne Albrecht 200 Euro, Viola Pufelski 50 Euro, Erika Schwarz 50 Euro, Heike Kuehn 100 Euro, Edith Reinke 50 Euro, Annett & André Reinke 150 Euro, Wolfgang & Christine Domhardt 30 Euro, Bettina Leetz 100 Euro, Wilhelm Heinrich 100 Euro, Henning Lehmbacker 250 Euro, Ramona Schmidt & Dietmar Teickner GbR 300 Euro, Dr. Helga Kemnitz 50 Euro, Heiko Schmidt 70 Euro, Marita Pohlke 10 Euro, Dr. Ingrid Wolf 50 Euro, Werder Frucht GmbH 1000 Euro, Michael Rettberg 50 Euro, Jens & Margitta Krüger 100 Euro, Elke Reichert 20 Euro, Manfred & Ute Domnick 50 Euro, Peter Hahn 50 Euro, Elsa Tüngerthal 20 Euro, The RAW Potsdam GmbH 2000 Euro, Lutz Haenisch 100 Euro, Dr. Dieter & Monika Arlt 50 Euro, Enrico Ellguth 50 Euro, Diana & Tilo Adam 50 Euro, Dagmar Schmidt 50 Euro, Kathrin Biste 25 Euro, Lutz & Kerstin Nekat 30 Euro, Susanne Faehling 50 Euro, Anita Vogel 30 Euro, Familie Haseloff 50 Euro, Stefan Leps 50 Euro, Martina Harbauer 100 Euro, Ute Kanter, 50 Euro, Manuela Heyn 100 Euro, Familie Loth 300 Euro, Raymonde Muller 50 Euro, Martina Knothe 100 Euro, Roselore Antol 100 Euro, Ilse Meyer 50 Euro, das Stern-Center 1000 Euro und der Werderaner Tannenhof 200 Euro.

Die Jugendlichen versprechen sich ganz verschiedenen Dinge vom Training, haben verschiedene Motivationen zu boxen, verschiedenen Vorstellungen davon, was sie damit erreichen wollen. „Das wichtigste dabei ist, dass sie etwas gefunden haben, was sie gerne machen, wo sie sich wohlfühlen und worin sie sich weiterentwickeln möchten“, so Hoffmann. „Unser Projekt ist facettenreich geworden und das ist genau die Idee, die wir immer hatten; da zu sein für die, die etwas suchen und wollen.“

Umso mehr hoffe man nun, dass der Corona-Spuk bald vorbei ist und „Fair“ weitermachen kann. Denn: „Wir sind noch nicht fertig“, sagt Hoffmann. „Sowohl unser sportliches Angebot als auch dessen pädagogische Begleitung wird sich weiterentwickeln, verfeinern und austarieren. Wir wollen die Generationen stärker interagieren lassen, also ein Mehrgenerationenhaus schaffen. Das passt zu Weihnachten.“

Der Boxkeller am Neuen Palais ist für „Fair“ längst zu klein geworden. Quelle: Julius Frick

Wer aber von einem Mehrgenerationenhaus träumt, braucht auch mehr Platz. Der Boxkeller am Neuen Palais ist für „Fair“ jetzt schon zu klein. „Wir müssen endlich eine größere Betreuungsstätte finden, mit mehreren Räumen, für mehr Individualität im Sportangebot und in der Begleitung“, so Hoffmann. Er betont „,Fair’ ist eine Herzensangelegenheit. Und so beherzt unsere Arbeit ist, so herzlich ist auch unser Dank an alle Spenderinnen und Spender der Sterntaler-Aktion.“ Dank gelte natürlich auch allen anderen Sponsoren und der Aktion Mensch. „Wir sind dem USV dankbar, weil er uns als Träger des Projekts die Rahmenbedingungen stellt, unsere Idee zu entwickeln und dankbar auch den Mitarbeiterinnen des Projekts sowie allen kleineren und größeren Boxerinnen für die Zeit, die sie zu uns bringen und die wir miteinander verbringen dürfen.“

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Von Nadine Fabian