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Potsdam Studie für neues Kreativhaus kommt später
Lokales Potsdam Studie für neues Kreativhaus kommt später
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15:35 06.03.2019
Blick auf das als Rechenzentrum genutzte alte Rechenzentrum (oben rechts). Auf der Freifläche links unten soll voraussichtlich das neue Kreativzentrum errichtet werden. Quelle: Christian Morgenstern
Innenstadt

Die Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines neuen Zentrums für Kunst- und Kreativwirtschaft in der Innenstadt soll im April in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden. Das hat Rathaussprecherin Christine Homann auf MAZ-Anfrage mitgeteilt. Kritik wegen möglichen Zeitverzugs wies sie zurück. Zuletzt war von einer Einbringung in der Stadtverordnetensitzung Anfang März die Rede.

Noch im Dezember hatte der von der Stasdt mit der Studie beauftragte Kulturplaner Andras Krüger diesen Zieltermin ausgegeben: Bis März solle die Machbarkeitsstudie so weit vorangebracht werden, „dass die Stadtverordneten darüber entscheiden können“, sagte er auf einer Tagung im Rechenzentrum.

„Schon im vergangenen Jahr hatten wir darüber informiert, dass die Vorbereitung der Machbarkeitsstudie und die Potentialanalyse der Potsdamer Kultur- und Kreativwirtschaft einige Zeit mehr in Anspruch genommen hatten als ursprünglich geplant“, entgegnete die Sprecherin: „Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollten auch nach damaliger Aussage im Frühjahr 2019 vorgelegt werden – was im April nun auch geschieht.“

Nach dem im Juni 2018 von den Stadtverordneten beschlossenen Zeitplan sollte die Machbarkeitsstudie Ende November 2018 vorliegen und im Dezember 2018 in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden.

Mit der Beschlussvorlage sollten neben zentralen Fragen zur Errichtung und dem Finanzbedarf des geplanten Zentrums auch das Vergabeverfahren für das Baugrundstück und eine gegebenenfalls nötige Änderungen des Bebauungsplans geklärt werden. Der Beschluss selbst war für Ende Februar 2019 vorgesehen.

Christine Homann versicherte, dass der enge Zeitplan auch mit Einbringung der Machbarkeitsstudie im April gehalten werden soll: „Die Stadtverwaltung hält an dem Ziel fest, dass das neue Kreativquartier Ende 2023 bezugsfertig ist. Dafür ist ein Beschluss über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in der Stadtverordnetenversammlung im Mai 2019 notwendig.“

Der Zieltermin orientiert sich an Ende 2023 ablaufenden Betriebsgenehmigung des alten Rechenzentrums als Kunst- und Kreativquartier. Die Nutzer sollen nach den bisherigen Plänen nahtlos in das neue Gebäude wechseln können, das voraussichtlich auf dem Grundstück der alten Feuerwache an der Werner-Seelenbinder-Straße errichtet wird.

Von Volker Oelschläger

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