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Potsdam Filmmuseum Potsdam knackt dank Olsenbande 70.000 Besucher-Marke
Lokales Potsdam Filmmuseum Potsdam knackt dank Olsenbande 70.000 Besucher-Marke
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21:05 31.12.2018
„Mächtig gewaltig" war die Eröffnung der Olsenbande-Ausstellung mit den Darstellern Morten Grunwald („Benny“, l.) und Jes Holtsø („Børge“). Quelle: Bernd Gartenschläger
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Das Filmmuseum war auch 2018 Magnet für Besucher aus der ganzen Welt, 70.000 Gäste wurden gezählt – 9500 mehr als 2017. Großer Beliebtheit erfreute sich die Sonderausstellung „Mächtig gewaltig. Die Olsenbande kommt nach Potsdam“ zum 50. Jubiläum des beliebten dänischen Gaunertrios mit bisher 16.000 Schaulustigen. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Februar 2019 zu sehen.

Kinder stehen an einem Plakat der Ausstellung „Mächtig gewaltig - Die Olsenbande kommt nach Potsdam" im Filmmuseum. Quelle: Martin Müller

Besonders in Erinnerung bleibt die Eröffnung am 3. Juli 2018 in Anwesenheit des Benny-Darstellers Morten Grunwald, der leider wenig später im November verstorben ist. Höhepunkte des Begleitprogramms waren das Jazz-Konzert des Børge-Darstellers Jes Holtsø am 13. Oktober und die Veranstaltung mit Bo Christensen, dem Oscar-Preisträger und Produzenten der Olsenbande-Filme.

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25.000 Besucher bei Dauerausstellung

Enormen Zuspruch fand 2018 mit 25.000 Besuchern auch die zweisprachige Dauerausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“, die unterhaltsam und interaktiv den Vorgang der Filmentstehung entlang der Geschichte der Babelsberger Filmstudios erzählt. 4000 Gäste zählte die Sonderausstellung „Alles dreht sich und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“ Anfang des Jahres.

Auch im neuen Jahr plant das Filmmuseum, das eng mit der Filmuniversität „Konrad Wolf“ zusammen arbeitet“ interessante Ausstellungen. So ist anlässlich des 200. Geburtstages von Theodor Fontane ab 2. Mai eine Foyerausstellung unter dem Titel „Theodor Fontanes Männlichkeiten. Rollenbilder zwischen Kino und Fernsehen“ geplant. Eine Filmtour wird von Juni bis September an die Drehorte der Romanverfilmungen führen. Viele weitere „Fontane-Filme“ zeigt das Filmmuseum im hauseigenen Kino, das 2018 rund 25.000 Besucher zählte.

Am 12. April startet die Sonderausstellung „Plakativ. Film und Grafik in Deutschland von 1930 – 1950. Angefangen von den Krisenjahren der Weimarer Republik, der frühen Tonfilmzeit mit ihren Zensurkämpfen, über die NS-Diktatur bis zur frühen Nachkriegszeit wird gezeigt, wie Plakate für politische Zwecke gestaltet wurden.

Der Sandmann ist wieder da

Zu einem Publikumsmagneten dürfte schließlich die Ausstellung „Unser Sandmännchen auf Zeitreise“ avancieren, die zum 60. Geburtstag der beliebten Fernsehfigur voraussichtlich ab 10. November in Kooperation mit dem rbb-Fernsehen starten soll. Eine ähnliche Familienausstellung hatte es bereits 2009 zum 50. Geburtstag des Sandmanns gegeben.

Das Sandmännchen kommt 2019 wieder ins Filmmuseum. Quelle: Michael Hübner

Von Jens Trommer