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Potsdam „Open-Air bedeutet eine besondere Atmosphäre“
Lokales Potsdam „Open-Air bedeutet eine besondere Atmosphäre“
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15:46 03.09.2018
Der Sänger Marco Matias wird beim Benefizkonzert der Bundeswehr auftreten. Quelle: Big Band der Bundeswehr
Innenstadt

Marco Matias trat für die Schweiz beim Eurovision Songcontest 2006 an, auch bei der ZDF-Show „Wetten dass...“ und anderen Unterhaltungssendungen war er schon dabei. Am Donnerstag, den 6. September wird der 43-Jährige gemeinsam mit der Big Band der Bundeswehr in Potsdam vor dem Brandenburger Tor ein Benefizkonzert geben. Im Interview verrät der Künstler mit portugiesischen Wurzeln, wie ein Sänger zur Bundeswehr kommt und was er mit seiner Musik erreichen möchte.

Herr Matias, wie sind Sie Sänger geworden?

Ganz klassisch: Aus Liebe zur Musik. Als Kind habe ich Idolen wie beispielsweise Michael Jackson nachgeeifert und daraus hat sich dann irgendwann eine gewisse musikalische Fähigkeit bei mir entwickelt. Freunde und Lehrer haben mich bestärkt, so dass mir klar wurde, ich werde Musiker.

Wie kommt man als Musiker zur Bundeswehr?

Seit etwa 15 Jahren arbeite ich professionell als Sänger bei unterschiedlichen Agenturen und Bands. Für Funk und Fernsehen oder verschiedene Unternehmen mache ich auch Studioaufnahmen, bei denen ich Töne einspreche oder singe. Ich bin freiberuflich tätig. Es gab 2017 ein Casting bei der Big Band der Bundeswehr und dort habe ich mich gegen die Mitbewerber durchgesetzt. Ich bin kein Soldat, ich bin auch nicht verbeamtet. Die Big Band und ich haben ein vertragliches Verhältnis.

Was wollen Sie mit Ihrer Musik erreichen?

Im Moment bin ich alleine schon damit zufrieden, dass ich von meiner Musik leben kann. Ich sehe viele Orte und treffe interessante Menschen, dafür bin ich sehr dankbar. Früher hatte ich eine etwas diffuse Vorstellung vom Musikerdasein. Inzwischen schätze ich es sehr, dass ich nicht so berühmt bin wie Michael Jackson. Ich genieße es, mit tollen Musikern zusammen zu arbeiten und am meisten Spaß macht es mir, mit dem Publikum zu interagieren. Auch wenn es keine 60 000 Fans in einem Stadion sind. (lacht)

Sind Sie schon einmal in der Stadt Potsdam gewesen?

Ja, aber das ist bereits einige Jahre her. Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, doch die schöne Innenstadt hat mir gut gefallen.

Seit wann proben Sie für den Auftritt in Potsdam?

Das Programm der Big Band wird von Jahr zu Jahr verändert. Es finden immer unterschiedliche Probephasen statt. Natürlich gibt es das ein- oder andere Stück, das ich schon länger in meinem Repertoire habe, aber das meiste, was wir in Potsdam aufführen werden, habe ich erst vor Kurzem gelernt.

Können Sie einen kleinen Ausblick geben, was uns beim Benefizkonzert am 6. September erwarten wird?

Open-Air bedeutet bei gutem Wetter natürlich immer eine ganz besondere Atmosphäre. Die Band wird einen bunten Musikmix von Jazz, Swing und Pop-Klassikern spielen. Was ich singen werde, wird sich eher im Rock-Pop-Bereich bewegen. Genaue Titel möchte ich aber noch nicht verraten, das soll eine Überraschung sein.

Benefizkonzert der Bundeswehr Big Band am Donnerstag, 6. September um 20 Uhr vor dem Brandenburger Tor auf der Brandenburger Straße. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten. Die Spenden werden der Potsdamer Tafel und Soldatenfamilien in Not zugute kommen.

Von Jonas Nayda

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