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Potsdam Mehr als 1000 Besucher auf dem Alten Markt
Lokales Potsdam Mehr als 1000 Besucher auf dem Alten Markt
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21:33 22.09.2013
"Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte", im Potsdam-Museum. Quelle: Christel Köster
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Während auf dem Vorplatz Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) das Potsdam-Museum als "Ort der zentralen Geschichtsvermittlung" lobte ‒ Achtung, liebe Schüler: Der Unterricht findet jetzt öfter mal auswärts statt! ‒ pilgerten die ersten Neugierigen in die neue Dauerschau. Zu schwieriger Gedrängelage kam es, als die Reden beendet waren. Unter den Gästen befand sich außer Gesundheitsministerin Anita Tack, den Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Scharfenberg (beide Linke) und Linda Teuteberg (FDP) auch Peter Joch, künftiger Chef des Kunstmuseums im Palast Barberini, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Potsdam-Museum öffnen wird ‒ Mäzen Hasso Plattner macht’s möglich. "Die Dauerschau ist alles andere als museal-verstaubt, ich bin beeindruckt", lobte Joch.

Anlässlich der Eröffnung veranstalteten Museum und Museums-Förderverein auf dem Alten Markt ein Atlasfest. Wer wollte, konnte selbst das Universum ‒ in Form eines großen, quietschgelben Physioballs ‒ auf die Schultern hieven. "Der Spaß ist vor allem für die kleinen Gäste gedacht ‒ anstelle des üblichen Kinderschminkens", sagte Susanne Fienhold-Sheen vom Förderverein. Doch nicht nur Mädchen und Jungen wollten den Erd-Ball für ein Erinnerungsfoto heben, auch etliche Erwachsene posierten fröhlich damit.

Was gibt es in der Dauerschau zu sehen? Versammelt sind auf 800 Quadratmetern mehr als ein Jahrtausend Stadtgeschichte. Knapp 500 Ausstellungsstücke ‒ vom Schaukelpferd über die Pickelhaube bis zum Bronzeadler ‒ veranschaulichen die bewegten Zeiten in elf thematischen Abschnitten. Was hat Potsdam von der ersten urkundlichen Erwähnung anno 993 bis heute geprägt? Welche Entwicklungen, Personen, Beziehungen waren maßgeblich? Welche Rolle spielte das Bürgertum in Kunst, Kultur, Stadtgestaltung? Wer das erste Obergeschoss des Museums besucht, erhält Antworten. Die Themenblöcke entwerfen ein Bild von Potsdams Anfängen als unbedeutendes Nest im Mittelalter über die Rolle als barocke Residenzstadt bis zur Gegenwart als Landesmetropole. Das Verhältnis von Stadt und Militär wird besonders beachtet ‒ begonnen mit der Erhebung zur Garnisonstadt 1713 durch Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. bis zum Abzug der Sowjettruppen 1994. Eine ältere Besucherin monierte gestern jedoch den zu kleinen Schriftgrad auf Texttafeln, die sich in Bodennähe befinden. "So tief kann ich mich nicht mehr bücken, um die Erklärungen zu lesen", sagte die Potsdamer Rentnerin.

Von Ricarda Nowak

"Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte", im Potsdam-Museum ‒ Forum für Kunst und Geschichte, Am Alten Markt 9, Di-Fr 10-17 Uhr, Do bis 19, Sa/So/Feiertage bis 18 Uhr, 0331/ 289 6868.

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