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Potsdam Mehr als die Hälfte der Bergmann-Mitarbeiter gegen Covid-19 geimpft
Lokales Potsdam

Mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden im Ernst-von-Bergmann-Klinikum gegen Covid-19 geimpft

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18:57 14.01.2021
Impf-Symbolbild. Quelle: Michael Reichel/dpa
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Potsdam

Bereits 2.381 Mitarbeitende des KlinikumErnst von Bergmann“ sind in den letzten zehn Tagen gegen Covid-19 geimpft worden. Das teilte das Potsdamer Krankenhaus am Donnerstagabend mit. Insgesamt arbeiten laut Klinikum 3.500 Menschen vor Ort, die Impfquote beträgt aktuell also 68 Prozent.

„Die Impfbereitschaft unter den Mitarbeitenden des Klinikums ist erfreulich hoch“, sagt Hans-Ulrich Schmidt, Sprecher der Geschäftsführung am KlinikumErnst von Bergmann“. „Es ist toll, dass unsere Mitarbeitenden hier mit so gutem Beispiel voran gehen.“ Die hohe Durchimpfungsquote sei insbesondere der Verdienst des Teams unterschiedlichster Berufsgruppen vor Ort im Impfzentrum, die den Betrieb so reibungslos sicherstellen. Darauf könne das Krankenhaus stolz sein. „Zudem sind wir dem Land Brandenburg dankbar, dass die Bereitstellung der Impfdosen so glatt läuft“, so Schmidt.

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Chef der Krankenhaushygiene ebenfalls geimpft

Wie das Klinikum mitteilt, hat sich am Mittwoch auch der Chefarzt der Krankenhaushygiene am Ernst-von-Bergmann, Professor Doktor Klaus-Dieter Zastrow impfen lassen. „Mir ist es wichtig, mich impfen zu lassen – ich gehöre ja auch schon wegen meines Alters zur erweiterten Risikogruppe,“ sagt Zastrow. „Mir ist es wichtig zu zeigen, dass die Impfung sicher ist.“ Viele Ängste und Sorgen, die kursieren, seien übertrieben oder sogar komplett unbegründet. „Ich hoffe, dass weitere Aufklärung und das Teilen erster Erfahrungen zu einer weiter steigenden Impfbereitschaft in der Gesellschaft führen.“

Wie berichtet hat Potsdams Klink-Chef Tim Steckel diese Woche auch ein rasches Impfen in den Seniorenheimen gefordert. Das sei entscheidend, um die Lage auch in den Krankenhäusern zu beruhigen. „Gute Hygiene- und Testkonzepte sowie zügige Impfungen sind unbedingt erforderlich“, schrieb Steckel dazu auf Twitter. Er führte dazu eine Grafik des Robert-Koch-Instituts an, die zeigt, dass es in Senioren- und Pflegeheimen zu den meisten Corona-Ausbrüchen kommt.

Von MAZ/online