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Potsdam Mit Verspätung endlich in Sansibar gelandet
Lokales Potsdam Mit Verspätung endlich in Sansibar gelandet
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14:05 12.07.2017
Blick in den Hinterhof vom Hotel aus. Quelle: Ildiko Röd
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Sansibar

Schon am zweiten Tag der Reise bin ich zum Buddhismus konvertiert. Denn ohne buddhistische Gelassenheit hätte man den letzten Abschnitt der Reise von Nairobi nach Potsdams Partnerstadt Sansibar-Stadt von Montag zu Dienstag nicht überstanden. Im Flughafen Nairobi hatte die sanfte Pling-Pling-Pling-Musik aus den Lautsprechern noch beruhigend und vertrauenseinflößend gewirkt. Doch der Mensch denkt und Gott beziehungsweise der Fluglotse lenkt. Als sich die kleine und mittlerweile sehr übermüdete Gruppe dann endlich gegen Mitternacht angeschnallt hatte, ertönte plötzlich die sonore Stimme des Kapitäns durch die Maschine: „Dear Passengers - wegen des starken Flugverkehrs kann unser Flug erst verspätet starten.“ Zum „Trost“ wurde dann noch mal so richtig eisige Luft durch die Düsen gepustet, um wohliges Polarfeeling in den Tropen zu erzeugen.

Endlich geschafft

Irgendwann geschieht dann doch das Wunder: die Propeller beginnen zu kreiseln und eine Stunde später - gegen halb zwei Uhr morgens - sind wir dann halberfroren im Landeanflug. Der Airport von Sansibar hat zwar, wie es im Reiseführer-Deutsch heißt, schon mal bessere Tage gesehen. Zum Ausgleich ist man super-schnell durch die Kontrolle und das Gepäck ist auch wohlbehalten angekommen - was anscheinend keine Selbstverständlichkeit ist, wie man diversen Schauergeschichten von verlorenen und nie wiedergefunden Koffern entnehmen kann. Und dann steht man draußen: Die Hitze umfängt einen wie eine warme Decke; die dunklen Umrisse der Palmen zeichnen sich vor dem Nachthimmel ab. Es ist geschafft: Endlich jenseits von Afrika.

Potsdamer Solarlampen leuchten den Weg

In Empfang genommen wird die Gruppe von Steffen Tervooren. Der Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes ist schon seit ein paar Tagen auf der Insel und hat Gespräche über Kooperationsprojekte geführt. Auf dem Weg in die Stadt kann er schon Potsdamer Errungenschaften der letzten Jahre demonstrieren: „Hier stehen Potsdamer Solarlampen“, zeigt er stolz auf die hohen Laternenmasten. Irgendwann bricht die lange Reihe abrupt ab - die Laternen bleiben zappenduster. Angeblich sind die kaputten Leuchtkörper keine Potsdamer Exportware, so viel sei Patrioten zum Trost gesagt.

Der Morgenruf des Muezzins ist schon nicht mehr fern, als wir endlich das Maru Maru Hotel erreichen. Es sieht aus wie alles in Stone Town: Sehr pittoresk mit Holz und weißgekalkten Wänden, aber auch schon nicht mehr brandneu. Nach dem Einchecken versammeln sich alle zur Programm-Besprechung auf der Dachterrasse. Nicht weit entfernt glänzt eine weiße zweitürmige Kirche im Mondlicht. Sie wurde anstelle eines alten Sklavenmarktes errichtet“, erkllärt der Sansibar-erfahrene Oberbürgermeister.

Danach geht’s für ein paar Stunden ins Bett unters Moskitonetz.

Von Ildiko Röd

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