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Potsdam Nach Attentat in Halle: Gedenkveranstaltung in Potsdam
Lokales Potsdam Nach Attentat in Halle: Gedenkveranstaltung in Potsdam
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14:47 10.10.2019
Vor den Räumen der Jüdischen Gemeinde in der Werner-Seelenbinder-Straße findet am Abend eine Gedenkveranstaltung statt. 
Vor den Räumen der Jüdischen Gemeinde in der Werner-Seelenbinder-Straße findet am Abend eine Gedenkveranstaltung statt.  Quelle: Friedrich Bungert
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Nach dem Attentat mit zwei Toten an einer Synagoge in Halle findet am Donnerstagsabend um 18.30 Uhr vor Potsdams Synagoge in die Werner-Seelenbinder-Straße eine Gedenkveranstaltung statt. Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) ruft in den sozialen Netzwerken, alle Potsdamerinnen und Potsdamer dazu auf, mit ihrem Kommen Solidarität zu zeigen. Auch Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) sowie Vertreter der Jüdischen Gemeinde werden dabei sein.

Schubert selbst nimmt per Videobotschaft Stellung zu den Vorfällen in Halle. Das, was dort passiert sei, habe ihn „tief bestürzt“. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und all den Menschen in Halle, die erleben mussten, wie in ihrer Stadt, in ihrem Alltag, Feindseligkeit und Hass in blinde Gewalt umschlagen und Angst und Entsetzen nach ziehen “, sagt er. Doch Angst und Trauer dürften uns nicht lähmen – „nicht in Halle und nicht in Potsdam“, sagt Schubert. „Aber wir müssen es beim Namen nennen. Das, was wir erlebt habe, ist Terror. Und er kommt von rechts.“

„Ich hoffe“, sagt Schubert weiter mit Hinweis auf die Gedenkveranstaltung, „viele von Ihnen heute Abend dort sehen zu können.“

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Von MAZonline