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Potsdam Vier neue Abgeordnete für „Die Andere“
Lokales Potsdam Vier neue Abgeordnete für „Die Andere“
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18:57 03.09.2018
Die neuen Gesichter der Anderen v.l.: Nicolas Bauer, André Tomczak, Simon Wohlfahrt, Katharina Tietz. Quelle: Foto: Jonas Nayda
Innenstadt

Die Fraktion „Die Andere“ wechselt ihre vier Abgeordneten in der Stadtverordnetenversammlung aus. Nicolas Bauer, Katharina Tietz, Simon Wohlfahrt und André Tomczak folgen auf Arndt Sändig, Corinna Liefeld, Annina Beck und Georg Bittcher. Die Rotation ist Teil des basisdemokratischen Konzepts der Fraktion. Sie findet jedes Jahr statt.

Nicolas Bauer

Nicolas Bauer tritt bereits zum zweiten Mal nach 2013 als Abgeordneter in das Stadtparlament ein. Der 43-Jährige arbeitet als Wissenschaftler beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Er sitzt für die Wählergruppe im Aufsichtsrat der Entwicklungsträger Potsdam und wird unter anderem Mitglied im Finanzausschuss. „In Potsdam wird zu wenig investiert“, sagt er. Vor allem für Freiräume wie beispielsweise die Nowawiese möchte Nicolas Bauer kämpfen.

Katharina Tietz

Katharina Tietz wird gemeinsam mit André Tomczak der Fraktion vorsitzen. Die 33-Jährige ist Geschäftsführerin des Potsdamer Vereins „Chill Out“ und beginnt ihre erste Legislatur als Stadtverordnete. Sie wird sich vorrangig um soziale Themen und um Jugendförderung kümmern.

André Tomczak

André Tomczak wird „Die Andere“ im Hauptausschuss vertreten. Der 34-Jährige arbeitet als Kunsthistoriker im Bereich Stadtentwicklung. Er wird Mitglied im Bauausschuss, dem er bereits seit 2014 als sachkundiger Einwohner angehörte.

Simon Wohlfahrt

Simon Wohlfahrt möchte „den Wind der Straße in die Stadtverordnetenversammlung bringen“. Er engagiert sich unter anderem in der Arbeitsgruppe Asyl und fordert von der Stadtverwaltung, „mehr als nur Lippenbekenntnisse“ in der Flüchtlingspolitik. Der 33-jährige Diplom Geo-Ökologe beginnt ebenfalls seine erste Legislatur.

Gemischte Gefühle bei den Scheidenden

Die vier scheidenden Stadtverordneten gehen mit gemischten Gefühlen aus ihrer Amtszeit. Annina Beck und Corinna Liefeld bemerkten, dass mehr dafür getan werden müsste, Frauen und Müttern politisches Engagement zu erleichtern. „Mit einem kleinen Kind ist es kaum möglich, die Arbeit als Stadtverordnete zu schaffen“, sagt Corinna Liefeld.

Von rechts: Annina Beck, Arndt Sändig, Corinna Liefeld und Georg Bittcher. Quelle: Bernd Gartenschläger

Georg Bittcher und Arndt Sändig kritisierten die Stadtverwaltung, Bürgerbeteiligungen hätten nicht die erhoffte Wirkung gezeigt und wichtige Entscheidungen würden oft hinter verschlossenen Türen getroffen. „Viele gute Ideen stoßen bei der Verwaltung auf taube Ohren. Das finde ich schade“, sagt Georg Bittcher. Er kann sich dennoch vorstellen, eines Tages eine weitere Amtszeit als Stadtverordneter zu absolvieren.

Von Jonas Nayda

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