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Potsdam Neue Alte Post kommt ab Frühjahr
Lokales Potsdam Neue Alte Post kommt ab Frühjahr
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18:35 27.11.2014
Hart errungener Kompromiss: Eine moderne Fassade, die Unger zitiert, soll gebaut werden. Quelle: Repro
Potsdam-Innenstadt

Nach jahrelangem Hickhack geht es endlich voran: Die Berliner Volksbank hat das Grundstück der Alten Post gekauft und wird im Frühjahr mit dem Neubau beginnen. Das war am Rande des jüngsten Bauausschusses zu erfahren.

Es gehört zwar nicht mehr ganz zur Alten Mitte, das Grundstück an der Ecke von Friedrich-Ebert- und Yorck-Straße, doch es wird, wenn die Alte Mitte wieder steht, zu diesem Ensemble gezählt werden, und diese exponierte Lage ist einer der Gründe, warum es so lange dauerte, bis nun wirklich der erste Spaten gestochen werden kann. Wo einst die im Krieg zerstörte Alte Post und dann von 1968 bis 2009 der DDR-Plattenbau "Haus des Reisens" standen, sollte eigentlich schon ab 2010 ein neues Haus mit einer Bank im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen entstehen.

Von der Platte zum "Elefantenkäfig"

Doch es kam, wie es so oft kommt in Potsdam: Auf den bauvorbereitenden und umstrittenen Abriss der Platte im Jahr 2009 folgte ein Architekturvorschlag der städtischen Immobilienholding Pro Potsdam, die dort nach Willen der Stadt als Bauherr auftreten sollte. Der Entwurf gefiel der Politik nicht, wurde im Bauausschuss teils heftig kritisiert, galt als zu modern, musste mehrfach geändert werden und gefiel dann immer noch nicht.

Kurz vor der Kriegszerstörung: die Alte Post 1940. Quelle: Archiv

Lange Suche nach Käufer

Die Pro Potsdam sollte nun doch wieder als Bauherr agieren. Seit März 2013 hat sie auch eine Baugenehmigung für diesen Plan. Doch die Immobilienholding verkaufte das Grundstück im Frühjahr dieses Jahres überraschend, nachdem sie sich die erforderliche Erlaubnis des Hauptausschusses und der Gesellschafterversammlung geholt hatte, an das Berlin-Brandenburger Kreditinstitut. Der dabei erzielte Preis decke den Grundstückswert und die Kosten für die Planungen und Umplanungen, hieß es von der Pro Potsdam. Rund 5,7 Millionen Euro seien über die Jahre aufgelaufen, so das Unternehmen.

Berliner Volksbank schweigt zu Plänen

Vom Bürgerpalais über Postamt zum Bankhaus

Georg Christian Unger errichtete die spätere Alte Post 1783 als dreigeschossigen Bürgerpalast. Im 19. Jahrhundert nutzte die expandierende Post das Haus als ihre zentrale Dependance in Potsdam.
Erst im Jahr 1900 zog die Post in die spätere Hauptpost am heutigen Platz der Einheit. Die Alte Post war zu klein geworden. In der Bombennacht vom 14. April 1945 wurde die Alte Post zerstört.

Von Jan Bosschaart

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