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Potsdam Tram nach Krampnitz kommt nicht vor 2028
Lokales Potsdam Tram nach Krampnitz kommt nicht vor 2028
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01:17 18.05.2019
Ost-West-Achse im Krampnitzer Kasernengelände mit der künftigen Tramtrasse. Quelle: Benjamin Maltry
Potsdam

Die Stadt hält an ihrem Ziel fest, das Kasernengelände Krampnitz für 10 000 Einwohner auszubauen. Das hat Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Mittwoch im Hauptausschuss gesagt. Korrigiert wurde der Zeitplan für das Straßenbahngleis ins neue Wohngebiet und weiter bis Fahrland. Der Plan war bisher die Inbetriebnahme bis 2025. Martin Langhoff, Technischer Assistent der Geschäftsführung, erläuterte die Schritte für eine Anbindung „ab“ 2028. Bis dahin soll die Bahn bis Krampnitz-West fahren. Das Gleis soll ab Campus und über die Insel Neu Fahrland in Ostlage zur Bundesstraße geführt werden.

Während für die Auffahrt auf die Insel im Süden eine zweite Brücke bereits geplant ist, seien für die Abfahrt im Norden noch „Detailabstimmungen“ erforderlich. Nach den bisher kommunizierten Plänen sollte das Gleis neben der Bundesstraße auf die Persiusbrücke gelegt werden.

Grundstücksfragen und Gleisquerungen – es gibt noch viele Unwägbarkeiten

Offen ist laut Langhoff zudem, wie das Gleis vor Krampnitz die Bundesstraße queren soll, um dann Richtung Westen nach Fahrland weitergeführt zu werden. Eine Variante sei eine „höhengleiche Querung“ wie in der Heinrich-Mann-Allee mit Ampelregelung. Zweite Variante wäre eine „Unterführung“.

Zu den Unwägbarkeiten gehört die Klärung der Grundstücksfrage für das Gleisbett. Laut Langhoff geht es um 100 Grundstücke mit unterschiedlichsten Eigentümern. Bis Krampnitz-West sollen acht Haltestellen gebaut werden. Realistisch sei die „Inbetriebnahme ab 2028“, sagte Langhoff. Offen ist der Zeitplan für die Verlängerung bis zur Fahrländer Schule.

Oberbürgermeister Schubert sagte, 2028 als neuen Termin habe er am Mittwoch erstmals gehört. Er selbst werde diese Zahl „nicht in den Mund nehmen“.

Von Volker Oelschläger

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