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Potsdam Neues Schwimmbad-Maskottchen sucht einen Namen
Lokales Potsdam Neues Schwimmbad-Maskottchen sucht einen Namen
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00:23 03.06.2019
Noch braucht der Kobold einen Namen, aber da werden die Potsdamer Kinder sich sicher etwas einfallen lassen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Die blauen Wuschelhaare sind nass, die Ohren gespitzt, der Schwimmreifen in den Farben der Potsdamer Stadtwerke sitzt. Das künftige Maskottchen der Potsdamer Schwimmbäder ist bereit für sein neues Zuhause. Beim Kinderfest am Freitag im Schwimmbad Blu wird es erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Problem: Der kleine Kobold hat keinen Namen. Den sollen nun die Potsdamer finden.

Das neue Maskottchen der Potsdamer Schwimmbäder gibt es auch in gezeichneter Form. Es soll künftig unter anderem die Baderegeln erklären. Quelle: Jenne Baule-Prinz

Jana Eitner aus der Marketingabteilung der Bäderbetriebe ist die mentale Mutter des Maskottchens, sie hat gemeinsam mit der Geschäftsführung des städtischen Unternehmens seine Entstehung begleitet. „Der Kobold hat natürlich eine Geschichte“, sagt sie. „Er hat bisher allein im Neptunbrunnen im Lustgarten gelebt, denn er ist der Sohn der Neptunfigur.“ Als diese im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, habe sich der Kleine verängstigt versteckt – bis heute. „Dort konnte er immer die tobenden Kinder bei uns im Blu beobachten“, sagt Jana Eitner. Irgendwann habe er dann entschieden, sich die Sache einmal genauer anzusehen. „Und jetzt wohnt er eben hier und ist unser neues Maskottchen.“

Niedlich und kommunikativ

Mehr als zwei Jahre wurde an dem kleinen Fabelwesen getüftelt. „Zuerst definiert man, welche Art von Wesen eigentlich zu einem passt“, sagt Jana Eitner. Denn ein Maskottchen will weise gewählt sein, Identifikation ist wichtig. „Klar war, dass wir etwas brauchen, dass Wasser mag“, sagt die Maskottchen-Mama, „es sollte für Potsdam und für unsere Bäder stehen.“ Auch die Beweglichkeit, die Sportlichkeit waren wichtig. Schließlich wurden mehrere Zeichner damit beauftragt, Entwürfe für mehrere Figuren, darunter sogar ein Drache, anzufertigen. Ausgewählt wurde eine Zeichnung der Potsdamer Künstlerin Jenne Baule-Prinz. „Niedlich, kommunikativ und nicht beängstigend“, beschreibt die Künstlerin das Wasserwesen. Es soll den jungen Besuchern der Potsdamer Bädern künftig zum Beispiel die Sicherheitsregeln erklären und mit den zierlichen Schwimmhaut-Fingern von Postkarten grüßen.

Zuerst aber braucht der Kobold einen Namen. Mit dem heutigen Kinderfest im Blu fällt der Startschuss zur Namenssuche, zwei Wochen lang können die Potsdamer Vorschläge einreichen. „Das funktioniert über unsere Homepage oder per Postkarte direkt im Schwimmbad“, sagt Jana Eitner. Sie wird die Vorschläge sichten und sortieren, anschließend sucht eine Jury aus Kindern, Bad-Mitarbeitern und den lokalen Medien MAZ und Radio Potsdam den passendsten Namen aus. Beim Stadtwerkefest am letzten Juni-Wochenende findet die Taufe statt. Jenne Baule-Prinz, die Zeichnerin, sagt, sie habe durchaus einen Namen im Kopf. „Aber den verrate ich nicht, denn ich will auf keinen Fall die Kinder in ihrer Kreativität beeinflussen.“

Von Saskia Kirf

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