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Potsdam Oberbürgermeister Schubert will weitere Seenot-Flüchtlinge nach Potsdam holen
Lokales Potsdam Oberbürgermeister Schubert will weitere Seenot-Flüchtlinge nach Potsdam holen
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13:51 12.07.2019
Ein Seenotretter vor einem Flüchtlingsboot. Quelle: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa
Potsdam

Erneut hat Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) in einem Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärt, dass Potsdam in Seenot geratene Flüchtlinge zusätzlich aufnehmen will. Ein ähnliches Schreiben von Anfang Januar war unbeantwortet geblieben, teilt die Stadt mit.

Flüchtlinge von „Sea-Watch 3“, „Alan Kurdi“ und „Alex“

Schubert reagiert damit auf Seehofers Ankündigung vom 6. Juli, dass die Bundesrepublik 40 Flüchtlinge von den zivilen Seenotrettungsschiffen „Sea-Watch 3“, „Alan Kurdi“ und dem Motorsegler „Alex“ aufnimmt. Schubert begrüßt diese Bereitschaft und sichert dem Bundesinnenminister seine Unterstützung zu.

Potsdam ist Mitglied in Städtebund „Sicherer Hafen“

Die Landeshauptstadt hat sich mit Beschluss der Stadtverordneten vom 5. Dezember 2018 zu einem „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete erklärt und im Januar gegenüber dem Bundesinnenminister ihre Aufnahmebereitschaft signalisiert. „Auch im aktuellen Fall wäre Potsdam selbstverständlich bereit, die aus Seenot geretteten Schutzsuchenden zusätzlich aufzunehmen“, so Mike Schubert.

Solidarische, gesamteuropäische Lösung gefordert

Der Oberbürgermeister verband sein Unterstützungsangebot mit der Übersendung der Anfang Juni veröffentlichten „Potsdamer Erklärung“ und dem Hinweis auf das im gleichen Monat gegründete Bündnis „Städte Sicherer Häfen“. Mit der Erklärung signalisieren die derzeit 16 im Bündnis organisierten Städte ihre Bereitschaft, aus Seenot Gerettete in den jeweiligen Kommunen zusätzlich aufzunehmen. Die „Städte Sicherer Häfen“ fordern gleichwohl wie der Bundesinnenmister selbst eine solidarische, gesamteuropäische Lösung, um die anhaltende humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer zu beenden

Von MAZonline

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