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Potsdam Omikron ist jetzt die dominante Corona-Variante in Potsdam
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Omikron ist jetzt die dominante Corona-Variante in Potsdam

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15:47 05.01.2022
Die Zahl der untersuchten positiven Corona-Fälle, bei denen ein Omikron-Verdacht festgestellt wurde, hat sich in Potsdam verdoppelt.
Die Zahl der untersuchten positiven Corona-Fälle, bei denen ein Omikron-Verdacht festgestellt wurde, hat sich in Potsdam verdoppelt. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Potsdam

Die Omikron-Welle hat sich auch in Potsdam durchgesetzt: Einer Sprecherin des Potsdamer Klinikums „Ernst von Bergmann“ (EvB) zufolge, wurde am Dienstag bei rund 60 Prozent der sequenzierten positiven Proben ein Omikron-Verdacht festgestellt. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 28 Prozent.

Aktuell werden in Potsdam rund 30 Prozent der positiven PCR-Ergebnisse sequenziert, also auf die genaue Virusvariante hin untersucht. Die Untersuchungen werden im Labor des Bergmann-Klinikums durchgeführt. Hier wurden auch die ersten Omikron-Fälle in Potsdam entdeckt: Am 6. Dezember wurde die Omikron-Variante erstmals bei vier Potsdamern festgestellt.

Neue Technik im Einsatz

Bei der Untersuchung der Tests setzt das Klinikum auch auf eine neue Technik, um die Varianten zu unterscheiden. Ende Dezember wurde im Labor eine neue Routine-PCR eingeführt, die auf den ersten Blick nicht nur positive von negativen Fällen unterscheiden kann, sondern auch bestimmte Mutationen entdeckt. „Liegt bei der Probe eine solche Mutation vor, deutet dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Omikron-Mutation hin. Somit kann schon nach erfolgter PCR-Analyse mit großer Sicherheit gesagt werden, ob die positive Probe auch ein Omikron-Fall ist“, erklärt eine Bergmann-Sprecherin.

Von MAZonline