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Potsdam Pogida-Demo von 2016 hat Nachspiel
Lokales Potsdam Pogida-Demo von 2016 hat Nachspiel
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12:12 15.05.2017
Polizei-Absperrung am 24. Februar 2016. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Vor dem Potsdamer Landgericht muss sich heute ein Demonstrant verantworten, der im Winter 2016 gegen eine Pogida-Veranstaltung demonstriert hat und dabei eine Polizeikette durchlaufen haben soll. Dem Mann droht eine Verurteilung wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am 24. Februar 2016 fanden drei Demonstrationen statt, die sich gegen eine fremdenfeindlichen Pogida-Demonstration stellten, der erstmals durch Bornstedt zog. Eine der Demonstration startete damals am Lustgarten. Der Protestzug unter dem Motto „Rassismus tötet“ führte bis zum Dorinth-Hotel in Potsdam. Von dort versuchten einige Demonstrationsteilnehmer zum Ort der Pogida-Veranstaltung zu gelangen. Polizisten aus mehreren Bundesländern versuchten die beiden Lager zu trennen. Mehreren Demonstranten gelang es jedoch, die Polizei-Sperrungen zu durchbrechen.

Keine Spur von Pogida-Anmelder

Der mehrfach verurteilte Potsdamer Pogida-Anmelder Christian Müller muss erneut ins Gefängnis. Im Februar 2016 wurde er zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Dagegen legte er Berufung ein. Dieser Antrag wurde nun zurückgewiesen. Wann Müller seine Haftstrafe antritt, ist derzeit aber unklar – der Angeklagte scheint untergetaucht zu sein.

Von MAZonline

Potsdam Christian Müller muss ins Gefängnis - Keine Spur von Potsdamer Pogida-Anmelder
15.05.2017
15.05.2017